Saison 2012

  • Also da hat sich der Maldonado aber gefreut! Ich bin auch wieder positiv überrascht von Kimi Raikkönen. Der macht sich ja ziemlich in seinem Lotus Renault.

  • Monaco: Schumacher Schnellster im Qualifying


    Michael Schumacher ist zurück an der Spitze. Erstmals seit seinem Comeback raste der Rekordchampion in einem Qualifying zur Bestzeit - und das ausgerechnet auf dem schwierigen Stadtkurs von Monaco.


    Mit einer perfekten Runde auf dem 3,340 Kilometer langen Stadtkurs ließ Schumacher in 1:14,301 Minuten Red-Bull-Pilot Mark Webber und seinen Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg hinter sich. "Das ist ein schönes Gefühl, seit langem mal wieder auf der Pole Position zu sein", freute sich der der Altmeister. Von der Pole Position ins Rennen gehen darf Schumacher allerdings nicht. Wegen seiner Kollision mit Bruno Senna im vergangenen Rennen in Spanien muss Schumacher fünf Plätze weiter hinten und damit von Position 6 starten.


    Nutznießer sind neben Webber und Rosberg auch McLaren-Mann Lewis Hamilton, Lotus-Fahrer Romain Grosjean und Ferrari-Star Fernando Alonso, für die es in der Startaufstellung ebenfalls eine Position nach vorne geht. Während Webber von der Pole Position startet, muss Teamkollege Sebastian Vettel von Platz 9 ins Rennen gehen. Der Vorjahressieger klagte über Probleme mit seinem Red Bull und kam nie richtig auf Touren.


    "Das Auto springt wie ein Hase", funkte der Weltmeister an die Box. Im letzten Durchgang des Qualifyings fuhr er als einziger der zehn Piloten keine gezeitete Runde und sparte sich so zumindest einen Satz der superweichen Reifen. Weil der neuntplatzierte Williams-Pilot Pastor Maldonado wegen eines Rüpel-Manövers gegen Sergio Perez zehn Startränge verliert, rückt Vettel in der Startaufstellung immerhin um einen Platz nach vorn.


    Böses Crash-Deja-vu für Perez


    "Bei Mark haben die Änderungen das bewirkt, was wir wollten, bei Sebastian hat das leider nicht so geklappt", sagte Red-Bull-Berater Helmut Marko. "Wir wollten bewusst die Strategien zwischen den beiden Autos splitten. Jetzt haben wir die Pole und den neunten Startplatz mit harten Reifen."


    Auch Force-India-Fahrer Nico Hülkenberg, der als 11. im zweiten K.o.-Durchgang die Qualifikation für das Finale der besten Zehn knapp verpasste, profitiert von der Strafe gegen den Sensations-Sieger von Barcelona. Ebenso wie Jenson Button, der im zweiten Silberpfeil als 13. ebenfalls in Q2 scheiterte.


    Für Marussia-Pilot Timo Glock war die Zeitenjagd wie immer bereits nach den ersten 20 Minuten beendet. Als 20. holte der 30-Jährige das Optimum in seinem unterlegenen Auto und blieb auch klar vor Teamkollege Charles Pic, der 22. wurde. Noch früher Schluss war für Sauber-Pilot Sergio Perez.


    Ein Jahr nach seinem schweren Crash in Monte Carlo war der Mexikaner erneut in einen Unfall verwickelt. Der 22-Jährige krachte knapp fünf Minuten nach Beginn der Qualifikation mit seinem Sauber ausgangs der Schwimmbadschikane in die Leitplanken. Die Rennkommissare unterbrachen das Qualifying. Perez schaffte es zwar noch mit viel Mühe zurück in die Boxengasse zurück, aber sein Auto war so schwer beschädigt, dass er aufgeben musste.


    Im Vorjahr war Perez ebenfalls in der Qualifikation nach der Tunnelausfahrt schwer verunglückt und musste zwei Tage im Krankenhaus bleiben. Diesmal hatte er schon im Vormittagstraining Pech, als ihn Pastor Maldonado mit seinem Williams rempelte. Zur Strafe muss der Spanien-Sieger aus Venezuela beim sechsten Saisonrennen am Sonntag zehn Plätze weiter hinten starten.


    (Quelle: sport.de)

  • Monaco-GP: Webber triumphiert im Fürstentum


    Die Formel 1 bleibt absolut spannend und unberechenbar. Beim Großen Preis von Monaco, dem 6. Lauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft, hat sich wieder ein neues Gesicht in die Siegerliste eingetragen. Nach 1:46:06,557 Stunden und 78 Runden auf dem mörderischen Stadtkurs von Monte Carlo gewann Mark Webber. Der Australier fuhr im Leitplanken-Labyrinth des Fürstentums ein perfektes Rennen und gewann zum achten Mal in seiner Karriere einen Grand Prix – und zum zweiten Mal im Glücksspiel-Paradies Monte Carlo.


    Hinter dem Red-Bull-Piloten überquerte Nico Rosberg als Zweiter die Ziellinie des Circuit de Monaco. Für den Mercedes-Fahrer, der im Fürstentum aufwuchs und lebt, war es das beste Ergebnis bei seinem Heimrennen. Er machte sich sogar Hoffnungen auf den Sieg, denn der Rückstand von nur 0,643 Sekunden war minimal. Ebenfalls den Sprung aufs Podium schaffte Ferrari-Star Fernando Alonso als Dritter (+ 0,947 Sekunden).


    Sebastian Vettel verpasste als Vierter das Podium nur ganz knapp (+ 1,343). Für den Red-Bull-Fahrer war es dennoch ein erfolgreiches Rennen, denn dank eines guten Starts und einer guten Strategie verbesserte er sich von Startplatz 9 auf Position 4. Timo Glock beendete das Rennen auf Platz 14. Für Michael Schumacher gab es beim 70. Grand Prix von Monaco nichts zu feiern. Der Mercedes-Pilot schied in Runde 65 mit einem technischen Defekt aus.


    Defekt stoppt Schumacher in Monte Carlo


    Das Rennen begann für Schumacher, der im Qualifying mit Bestzeit geglänzt hatte, schon mit einer Enttäuschung. Während sich Romain Grosjean und Alonso beharkten, wurde der Mercedes-Pilot von dem Franzosen fast in die Leitplanke gedrängt. Bei der Berührung verlor Grosjean die Kontrolle über seinen Lotus und schied aus. Schumacher konnte glücklicherweise weiterfahren, fiel aber von Rang 6 auf 8 zurück. Nachdem in der 2. Runde auch Williams-Pilot Pastor Maldonado nach einem Unfall ausfiel, kam das Safety Car für zwei Umläufe auf die Strecke. Nach der 3. Runde begann das Rennen dann wieder von vorne: Webber verteidigte die Führung vor Rosberg, Lewis Hamilton, Alonso, Felipe Massa, Vettel, Kimi Räikkönen, Schumacher und Nico Hülkenberg.


    An dieser Reihenfolge änderte sich bis zu den ersten Boxenstopps nichts. Sehr zum Leidwesen von Schumacher. Ab der 20. Runde konnte Räikkönen das Tempo der ersten Sechs nicht mehr mitgehen und hielt den Mercedes-Piloten auf. Schumacher attackierte Runde um Runde, biss sich jedoch die Zähne am finnischen Lotus-Piloten aus.


    In der 28. Runde legte Rosberg als Erster der Topfahrer seinen Boxenstopp ein. Hinter Vettel kam der 26-Jährige auf Platz 6 wieder auf die Strecke. Zwei Umläufe später stoppten Hamilton und Webber, der jedoch vor Rosberg blieb. Nachdem auch Alonso und Massa beim Reifenwechsel waren, übernahm Vettel die Führung. Der Red-Bull-Pilot, der als einziger Topfahrer auf der härteren Reifenmischung gestartet war, fuhr an der Spitze pro Runde etwa eine Sekunde auf den Zweitplatzierten Webber heraus. Erst ab der 40. Runde begannen Vettels Reifen etwas abzubauen, das Niveau seiner Verfolger Webber und Rosberg hielt er aber ohne Probleme.


    Erst nach Runde 46 holte sich der zweimalige Weltmeister frische Reifen. Webber, Rosberg und Alonso schlüpften durch, vor Hamilton mogelte sich Vettel aber so gerade noch, sodass er sich Platz 4 erkämpfte.


    So wie das Rennen begann, so endete es auch für Schumacher. Der siebenmalige Weltmeister hatte große technische Probleme und musste in der 62. Runde Jean-Eric Vergne im Toro Rosso passieren lassen. Platz 7 war futsch. Aber es kam noch dicker. Nachdem er kampflos Paul di Resta vorbeilassen musste, gab der 43-Jährige in der 65. Runde das Rennen wegen Problemen mit der Benzinzufuhr auf. Sein vierter Ausfall im sechsten Rennen.


    In den letzten zehn Runden wurde es nochmal richtig eng. Webbers Reifen ließen merklich nach, zudem machte ganz leichter Regen den Fahrern das Leben schwer. Rosberg witterte seine Chance und machte Druck auf Webber. Der Red-Bull-Pilot verteidigte jedoch seinen Spitzenplatz und überquerte mit Rosberg, Alonso und Vettel ganz dicht im Schlepptau als Erster die Ziellinie. Ebenfalls WM-Punkte sammelten Hamilton, Massa, di Resta, Hülkenberg, Räikkönen und Bruno Senna.


    Quelle: sport.de

  • Hamilton triumphiert in Kanada: 7. Sieger im 7. Rennen


    Sieger Nummer 7 im 7. Rennen statt Sebs zweitem Streich: Trotz Pole Position hat Sebastian Vettel die verrückteste Startserie der Formel 1 nicht beenden können. Dank der besseren Reifenstrategie triumphierte McLaren-Mann Lewis Hamilton beim Großen Preis von Kanada erstmals in diesem Jahr und übernahm damit auch die Führung in der WM-Wertung.


    Vettel verzockte sich wie der bisherige WM-Spitzenreiter Fernando Alonso im Strategiepoker von Montreal, rettete aber dank eines starken Endspurts noch Platz 4 vor dem spanischen Ferrari-Star. Die Plätze 2 und 3 sicherten sich überraschend Romain Grosjean im Lotus und Sauber-Pilot Sergio Perez.


    Nico Rosberg holte als zweitbester Deutscher auf Rang sechs ebenfalls WM-Punkte. Nico Hülkenberg belegte im Force India Rang 12, Marussia-Fahrer Timo Glock schied ebenso aus wie Rekord-Champion Michael Schumacher. Der Rekordchampion musste seinen Mercedes in der 44. Runde wegen eines Defekten Heckflügels abstellen und sah damit bereits zum fünften Mal in diesem Jahr nicht die Zielflagge.


    Am Start sah zunächst noch alles gut aus für Vettel: Der Red-Bull-Pilot verteidigte seine Führung von der Pole Position problemlos vor Hamilton und Alonso. Anschließend ließ es Vettel mächtig fliegen und verschaffte sich so bis zur Freigabe des beweglichen Heckflügels in Runde 3 zunächst einen Puffer von fast zwei Sekunden auf Verfolger Hamilton.


    Doch Hamilton hatte zunächst nur seine Reifen geschont und drehte erst mit Verspätung auf. Am Ende der 16. Runde war der Brite in Schlagdistanz, Vettel rettete sich in die Boxengasse, um sich neue Reifen zu holen. Vergeblich: Trotz eines Problems bei seinem Stopp eine Runde später kehrte Hamilton vor Vettel auf die Strecke zurück.


    Alonso drehte zwei weitere schnelle Runden auf dem ersten Reifensatz. Eine Strategie die aufzugehen schien, denn der spätere Stopp brachte den Spanier zunächst vorbei an Hamilton. Aber schon am Ende der Runde übernahm der McLaren-Mann wieder die Spitze und setzte sich schnell um bis zu 3 Sekunden ab.


    Quelle: sport.de

  • Vettel rast zur Pole in Valencia - Webber erlebt Debakel


    Sebastian Vettel hat beim Qualifying zum Großen Preis von Europa wieder die Muskeln spielen lassen. Der Red-Bull-Pilot fuhr bei strahlender Sonne und ca. 25 Grad Lufttemperatur auf dem Valencia Street Circuit mit einer Bestzeit von 1:38,086 Minuten die 33. Pole seiner Karriere ein. Der Doppelweltmeister verwies den WM-Führenden Lewis Hamilton im McLaren (1:38,410) und Williams-Mann Pastor Maldonado (1:38,475) auf die Plätze.


    Auf den Plätzen 4 und 5 landeten die beiden Lotus mit Romain Grosjean und Kimi Räikkönen. Sechster wurde Nico Rosberg im Mercedes (1:38,623). Drittbester Deutscher war Nico Hülkenberg im Force India auf Platz 8 (1:38,752) vor Hamiltons Teamkollege Jenson Button (1:38,801).


    Keinen sonderlich guten Tag erwischte Rosbergs Teamkollege Michael Schumacher, der nach Q2 die Segel strich. Schumi, der nur Startplatz 12 ergatterte, liegt damit im internen Quali-Duell mit Rosberg 3:5 hinten. Viel besser erging es Fernando Alonso und Felipe Massa allerdings auch nicht. Die beiden Ferrari-Piloten wechselten erst ganz spät auf weiche Reifen, schafften den Sprung in Q3 allerdings ebenfalls nicht und bescherten der Scuderia einen bescheidenen Tag – und das unter den Augen von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo. Während Lokalmatador Alonso von Platz 11 starten wird, landete Massa auf dem 13. Rang.


    Für Mark Webber endete das Qualifying schon früh in einem Desaster. Vettels Stallgenosse, der schon im 3. Freien Training wegen technischer Schwierigkeiten mit den Bremsen fast nur in der Box war, schied wegen Getriebeproblemen sowie eines DRS-Defekts - der Heckflügel seines Boliden ließ sich nicht öffnen - bereits nach Q1 aus und wird als 19. mit dem Podest vermutlich herzlich wenig zu tun haben. Da wartet vor dem Rennen noch viel Arbeit auf Red Bull.


    Timo Glock nahm am Qualifying nicht teil. Der Marussia-Pilot, der im 3. Freien Training 16 Runden absolvierte und Letzter wurde, musste wegen Magenbeschwerden ins Krankenhaus. Es besteht Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung oder einen anderweitigen Infekt. Ob er am Rennen teilnehmen kann, ist noch unklar. Ohne absolvierte Quali würde Glock an der 107%-Regelung scheitern und bräuchte eine Sondergenehmigung der Stewards, um starten zu können.


    Quelle: dfb.de

  • Europa-GP: Pech für Vettel - Alonso und Schumi nutzen Chance


    Der Bann ist gebrochen: Fernando Alonso hat den Großen Preis von Europa in Valencia gewonnen und damit als erster Fahrer in dieser Saison seinen 2. Grand-Prix-Sieg geholt. Nach 57 Runden auf dem Valencia Street Circuit triumphierte der Spanier in seinem Heimatland nach 1:44:16,649 Stunden und feierte seinen ersten Sieg auf dem Hafenkurs in der spanischen Mittelmeer-Metropole. Dem Ferrari-Piloten gelang das Kunststück, von Startplatz 11 zum Sieg zu fahren.


    Auf Platz 2 mit einem Rückstand von 6,421 Sekunden raste Kimi Räikkönen im Lotus. Als Dritter überquerte Michael Schumacher (+ 12,421) die Ziellinie, der damit seinen ersten Podiumsplatz für Mercedes seit seinem Comeback erreichte. Wie Alonso schaffte auch der 43-Jährige eine beeindruckende Aufholjagd: Von 12 auf 3 kann sich sehen lassen.


    Nico Hülkenberg glänzte im Forde India mit Platz 5, direkt gefolgt von Nico Rosberg im zweiten Mercedes. Sebastian Vettel hatte großes Pech. Der Pole-Mann schied in der 34. Runde in Führung liegend mit einem Defekt aus.Timo Glock, der fünfte deutsche Formel-1-Pilot, verzichtete wegen einer Darminfektion auf einen Start.


    Nach dem Safety Car kam die Wende


    Frustriert, aber gefasst sagte Vettel nach seinem vorzeitigen Aus: “Das ist scheiße gelaufen. Man hat gesehen, dass es gut für uns lief, und das wäre bis zum Ende nicht anders gewesen.“ Das Rennen hatte perfekt begonnen für den Weltmeister der Jahre 2010 und 2011. Er hatte beim Start überhaupt keine Mühe, seinen 1. Platz gegen Hamilton zu verteidigen. Grosjean startete aggressiv und drückte sich mit dem Messer zwischen den Zähnen an Maldonado vorbei auf Position 3. Dahinter folgten Kobayashi, Räikkönen, Hülkenberg und Alonso. Der größte Verlierer des Starts war Rosberg, der von Startplatz 6 auf 11 zurückfiel. Dahinter fuhren Schumacher und Button.


    Bei Vettel lief an der Spitze zunächst alles wie am Schnürchen. Nach nur 10 Runden hatte sich der Red-Bull-Pilot schon einen Vorsprung von knapp 10 Sekunden auf Verfolger Hamilton heraus gefahren. Der McLaren-Pilot hatte nicht nur Probleme mit Vettels Tempo, sondern auch mit Grosjean. In der 10. Runde überholte der Lotus-Pilot den Weltmeister von 2008 mustergültig.


    Nach der Hälfte des Rennens hatte Vettel 20 Sekunden Vorsprung auf Grosjean – alles sah also nach einem komfortabel herausgefahrenen Sieg aus. Doch dann fuhr Jean-Eric Vergne mit seinem Toro Rosso in Heikki Kovalainens Caterham. Weil jede Menge Reste von Vergnes zerfetztem Reifen auf der Strecke lagen, schickten die Rennkommissare in der 29. Runde das Safety Car raus. Somit war Vettels Vorsprung dahin.


    Fast alle Fahrer nutzten die Safety-Car-Phase zu einem weiteren Boxenstopp. Bei Hamiltons Stopp klemmte es am Vorderreifen und er rutschte von Rang 3 auf auf 6 ab – zum wiederholten Male versaute die McLaren-Crew ihrem Fahrer das Rennen. Mercedes pokerte hingegen und ließ seine Fahrer Rosberg und Schumacher draußen. Eine Fehlentscheidung des Silberpfeil-Teams, denn sonst wäre noch mehr drin gewesen für Schumacher und Rosberg.


    Der Re-Start in Runde 34 hatte es in sich. Vettel verteidigte Platz 1, dahinter drückte sich Alonso unter dem Jubel der spanischen Fans an Grosjean vorbei und erkämpfte sich Platz 2. Noch in derselben Runde wurde der Jubel noch lauter: Vettels Auto wurde plötzlich ganz langsam und blieb stehen. Alonso übernahm die Spitze vor Grosjean und Hamilton, während Vettel aus seinem Red Bull ausstieg und frustriert seine Handschuhe wegschleuderte. “Wir wissen nicht warum. Ich denke, es war eine Kombination aus dem Safety Car, weil man da langsam fährt, und ähnlichen Problemen, wie Mark sie am Freitag schon hatte“, vermutete Vettel. In der 41. Runde ereilte Grosjean dasselbe Schicksal wie Vettel: Der Lotus rollte aus und Grosjean war stinksauer.


    An der Spitze hielten Alonsos Reifen und der Spanier dem Druck stand. Bei Hamilton, der auf Platz 2 liegend Alonso ziehen lassen musste, kam es jedoch knüppeldick. Zuerst musste er den schnelleren Räikkönen passieren lassen. Als auch noch Maldonado angriff, kollidierten beide. Hamilton schied aus und verlor wertvolle WM-Punkte. Nutznießer dieses Unfalls war Schumacher, der sich in der Schlussphase Platz um Platz nach vorne gekämpft hatte und sich überraschend – nach langer Durststrecke – über einen Podiumsplatz freuen durfte.


    Quelle: sport.de

  • Alonso gewinnt verregnetes Chaos-Qualifying


    Fernando Alonso ist in der Formel 1 zurzeit das Maß der Dinge. In Silverstone ließ sich der WM-Spitzenreiter auch von einem völlig verregneten Regen-Qualifying, das zwischenzeitlich für 92 Minuten unterbrochen werden musste, nicht aus der Ruhe bringen. In 1:51,746 Minuten rauschte er als Schnellster durch die Wassermassen von Silverstone. Mark Webber belegte mit nur fünf Zehnteln Rückstand Platz 2. Erneut den Sprung zur Pressekonferenz schaffte Michael Schumacher als Dritter. Neben ihm in Startreihe zwei steht Sebastian Vettel. Nico Hülkenberg wurde respektabler Neunter, Nico Rosberg enttäuschte auf Platz 13.


    Nach dem überraschend trocken verlaufenen Abschlusstraining bekamen die Piloten beim Qualifying wieder nasse Füße. Über dem Kurs türmten sich bedrohlich schwarze Wolken auf. Als die Ampeln schließlich auf Grün sprangen, regnete es - allerdings nicht stark. Aus Angst vor noch mehr Wassermassen fuhren alle 24 Piloten sofort raus und versuchten, möglichst schnell mit einer guten Zeit auf dem Tableau zu landen. Doch weit gefehlt, statt dicker Regengüsse wurde es plötzlich trockener. Das führte zu dem kuriosen Umstand, dass alle Fahrer draußen bleiben mussten, da die Strecke immer schneller wurde - es ging plötzlich zu wie sonst im Rennen, Überholmanöver inklusive.


    Mit Glock, Pic, Karthikeyan & Co. erwischte es in Q1 die üblichen Verdächtigen. Aber es gab auch eine faustdicke Überraschung: Jenson Button verpasste als 18. den Sprung in den 2. Durchgang. "Beim ersten Reifensatz habe ich einfach keine Temperatur in die Vorderreifen bekommen", klagte der Brite. McLaren beorderte ihn in der Schlussphase daraufhin an die Box. "Mit dem nächsten Satz hatte ich dann super Grip", so Button, "doch dann kam der Regen." Auf seiner letzten Runde war er in den ersten beiden Sektoren deutlich schneller als der auf Platz 17 liegende Rosberg, ehe ihn ein Schauer im letzten Streckenabschnitt ausbremste.


    Schumacher auf den letzten Drücker auf Platz 3


    Im zweiten Durchgang war dann komplett 'Land unter' angesagt. Notgedrungen herrschte anfangs noch reger Betrieb auf der Strecke, doch nach einigen Drehern und Fast-Kollisionen sowie dem Flehen von WM-Spitzenreiter Alonso, das Ganze doch bitte abzubrechen, hatte die Rennleitung ein Einsehen und schaltete die Ampeln nach knapp 9 Minuten auf Rot. "Ich bin Brite, aber ich hasse das Wetter hier. Das ist unakzeptabel", schimpfte Pirelli-Boss Paul Hembery. "Keine Ahnung, warum wir überhaupt Slicks mitgebracht haben. Hier ist so viel Wasser, dass das Auto schwimmt, aufsetzt, es steht in großen Lachen rum."


    Nach einer 92-minütigen Unterbrechung (!) ging es endlich weiter. Es standen noch genau 6:19 Minuten auf der Uhr - damit begann auf der immer noch nassen, aber nicht mehr überfluteten Strecke ein Hauen und Stechen um die letzten 10 Plätze. Ganz vorne dabei waren von Beginn an die 'Regen-Götter' Hülkenberg und Schumacher, die als Zweiter und Dritter in Q3 einzogen. Dagegen blieb Rosberg auf der Strecke, der Mercedes-Mann hatte den ganzen Tag über schon Probleme und strich als 13. die Segel.


    Im letzten und entscheidenden Abschnitt blieb es trocken, die meisten Piloten wechselten von den Regenreifen auf die Intermediates. Es blieb bis zur letzten Sekunde spannend, besonders Alonso und Webber lieferten sich einen mitreißen Schlagabtausch um die Pole. Besonders spannend machte es Schumacher, der zunächst noch auf Regenreifen draußen war, dann hektisch die Pneus tauschte und in letzter Sekunde auf Rang 3 vorpreschte.


    "Das Rennen morgen", fürchtet Vettel, "wird eine Lotterie. Das Wetter soll ja so werden wie heute. Den Freischwimmer haben wir alle, aber fahren kann man dann nicht mehr.".


    Quelle: sport.de



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    Webber schnappt Alonso den Silverstone-Sieg weg


    Die befürchtete Regenschlacht in Silverstone ist ausgeblieben. Nach zum Teil strömenden Regen an den Tagen zuvor zeigte sich am Sonntag sogar zeitweise Sonne am Himmel, als Mark Webber im 'Home of British Motorracing' zu seinem zweiten Saisonsieg raste.


    Der Australier triumphierte beim Großen Preis von Großbritannien dank einer tollen Aufholjagd in den letzten Runden vor Ferrari-Star Fernando Alonso und seinem Red-Bull-Teamkollegen Sebastian Vettel. Gar nichts ging hingegen bei Mercedes. Die Regenrechnung von Michael Schumacher war nach Platz 3 im Qualifying nicht aufgegangen.


    Der Altmeister kam auf seinem auf Regen abgestimmten Silberpfeil nicht über Platz 7 hinaus. Sein Silberpfeil-Kollge Nico Rosberg ging als 15. ebenso wie Nico Hülkenberg auf Platz 12 leer aus. Dem Force-India-Piloten war ein Getriebewechsel und eine Strafe von fünf Plätzen zurück in der Startaufstellung zum Verhängnis geworden. Timo Glock wurde am Ende einer schweren Woche für seinen Marussia-Rennstall durch den tragischen Unfall von Testfahrerin Maria de Villota 18.


    An der Spitze fiel die Entscheidung in einem lange Zeit wenig spektakulären Rennen erst gegen Ende: Der von der Pole Position gestartete Alonso steuerte einem scheinbar ungefährdeten Erfolg zu, ehe Webber ihn dank der besseren Reifen-Strategie fünf Runden vor Schluss noch abfing. "Ein großer Tag für uns, ein großer Tag für mich", funkte der Australier Webber seiner Mannschaft noch im Wagen zu.


    Vettel verliert das Rennen schon am Start


    Auch Vettel war mit seinem 3. Rang "insgesamt ganz zufrieden. Ich habe am Start ein bisschen zuviel Boden verloren", analysierte der Titelverteidiger, der von Startplatz 4 zunächst hinter Felipe Massa im zweiten Ferrari zurückfiel und sogar fast noch von Lotus-Pilot Kimi Räikkönen überholt worden wäre.


    Alonso dagegen ließ nichts anbrennen, behauptete souverän seine Führung vor Webber und Schumacher und setzte sich schnell von seinen Verfolgern ab. Schumacher war zu keiner Zeit in der Lage, das Tempo der Konkurrenten vor und hinter ihm mitzugehen, hielt die hinter ihm drängenden Massa und Vettel rundenlang auf. "Das Auto war am Anfang schwierig und zu langsam", gab Schumacher zu Protokoll.


    In Umlauf 11 reagierte Red Bull, holte Vettel vorzeitig zum Wechsel von weichen auf harte Reifen an die Box. Fast zeitgleich fand Massa auf der Strecke einen Weg vorbei an Schumacher. Doch das nützte dem Brasilianer nichts mehr. Nach seinem ersten Stopp in Umlauf 14 musste sich Massa ebenso wie Schumacher hinter Vettel einsortieren. Damit war Vettel Dritter, Schumacher nur noch Fünfter. Doch auch diesen Platz konnte der Altmeister nicht halten.


    In Runde 24 schlüpften nacheinander Räikkönen und McLaren-Mann Lewis Hamilton und später auch noch Romain Grosjean im zweiten Lotus an Schumacher vorbei. Dessen Silberpfeil kam erst am Ende des Rennens wieder besser ins Rollen: Sechs Runden vor Ende schnappte sich der Rekordchampion Hamilton und rettete damit zumindest Platz 7.


    Ganz vorne sah Alonso auch nach dem zweiten Reifenwechsel in Runde 37 weiter wie der sichere Sieger aus. Doch im Gegensatz zu den beiden Red-Bull-Piloten, die auf den weichen Reifen gestartet waren, hatte der Spanier erst beim letzten Stopp auf die weichen Pneus gewechselt. Ein Fehler, wie sich sehr bald herausstellte: Denn auf den weichen Gummis hatte Alonso gegen den von hinten heranfliegenden Webber nichts entgegenzusetzen.


    Fünf Runden vor dem Ende war es soweit: Webber zog spektakulär außen an Alonso vorbei und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. "Am Ende war Mark einfach sehr viel schneller als ich. Er hat den Sieg verdient", musste Alonso zugebe. Auch Vettel näherte sich dem Spanier in Riesenschritten, doch es reichte nicht mehr.


    Der Titelverteidiger überquerte 1,7 Sekunden hinter Alonso die Ziellinie und verlor in der WM-Wertung weiter an Boden auf Spitzenreiter Alonso (129). Nach dem 9. Saisonrennen kommt Vettel auf 100 WM-Punkte. Webber (116) verkürzte mit dem zweiten Saisonsieg nach seinem Erfolg in Monaco den Rückstand auf Alonso auf 13 Zähler.


    Quelle: sport.de

  • Qualifying: Alonso schnappt sich die Pole


    Fernando Alonso hat sich beim Großen Preis von Deutschland die Pole Position gesichert. Der Ferrari-Pilot behielt im verregneten Hockenheim den Durchblick und raste in 1:40,621 zur Bestzeit. Für den Spanier war es die 2. Pole in Folge und 22. seiner Karriere.


    Die deutschen Fans haben dennoch allen Grund zum Jubeln: Sebastian Vettel (Red Bull) geht im Rennen als Zweiter ins Rennen. Direkt dahinter starten Michael Schumacher (Mercedes) und Force-India-Pilot Nico Hülkenberg.


    Das deutsche Duo profitiert von der Rückversetzung von Mark Webber, der durch seinen Getriebewechsel seinen 3. Startplatz eingebüßt hat und nun von Position 8 losfahren wird. In einem kuriosen Qualifying, in dem das Wetter mal wieder verrückt spielte, kam das McLaren-Duo Jenson Button und Lewis Hamilton auf die Ränge 7 und 8. Kimi Räikkönen kam in seinem Lotus nicht über Position 10 hinaus.


    Einen bitteren Schlag bei seinem Heim-GP musste Nico Rosberg verkraften. Der Silberpfeil-Pilot schied schon in Q2 als 17. aus und wird dazu noch strafversetzt. Damit startet er sogar einen Platz hinter Marussia-Fahrer Timo Glock (21.).


    Schumacher im Glück – Rosberg im Pech


    Das Qualifying begann im Trockenen unter wolkenverhangenem Himmel. Weil die Teams jedoch mit bald einsetzendem Regen rechneten, schickten alle zu Sessionbeginn sofort ihre Piloten auf die Piste, um auf jeden Fall eine schnelle Runde - ohne Nässe - zu sichern. So gab es in Q1 keine risikoreichen Experimente. Um sich für die nächste K.o.-Runde zu qualifizieren, gingen die Topfahrer auf Nummer sicher und fuhren mit den schnelleren weichen Reifen.


    Lediglich bei Mercedes wurde hoch gepokert: Schumacher fuhr seine schnelle Runde auf harten Pneus und beendete Q1 als 17. und rutschte damit noch so gerade in Q2. 55 Tausendstel langsamer und der 43-Jährige hätte vorzeitig Feierabend gehabt. Die Segel streichen mussten die üblichen Verdächtigen: HRT, Marussia und Caterham blieben auf der Strecke. Als 7. Piloten erwischte es Toro-Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne.


    Pünktlich zum zweiten Qualifikationsabschnitt fing es langsam an zu regnen. Die Teams waren sich im Reifenpoker aber einig: Alle schickten ihre Fahrer auf Intermediates auf den anfeuchtenden Kurs - wieder keine Experimente. Schnell war klar, dass die ersten Runden aufgrund des zunehmenden Regens in Q2 die entscheidenden sein werden. Hamilton, Vettel und Schumacher erwischten jeweils eine blitzsaubere Runde – ganz im Gegensatz zu Rosberg.


    Der 27-Jährige bekam seine Runde auf Intermediates nicht zusammen und holte sich daraufhin Regenreifen ab. Auf diesem Material konnte er die Top 10 aber nicht mehr angreifen. Schließlich beendete er die K.o.-Runde als Letzter. Durch seine Rückstufung um 5 Plätze geht er nur als 22. ins Rennen - sein schlechtester Startplatz bei einem Deutschland-GP. “Ich habe keine Temperatur in die Reifen bekommen. Aber es immer noch etwas drin.“ Der Deutsche war mit seinem überraschenden vorzeitigem Aus in prominenter Gesellschaft: Auch Felipe Massa (14./Ferrari) und Lotus-Pilot Romain Grosjean (15. + 5) verpassten die Top 10.


    In Q3 war die Reifenwahl ebenfalls eine klare Sache: Der Hockenheimring war zu nass, um auf Intermediates zu fahren. Alle Piloten kutschierten ihre Dienstwagen auf Regenreifen durchs verregnete Hockenheim. Am Ende hatte Alonso knapp vor Vettel das beste Gespür auf der regennassen Fahrbahn. Der Traum von einem deutschen Heimsieg lebt also nach wie vor.


    (Quelle: sport.de)

  • Deutschland-GP: Alonso triumphiert - Vettel nach Strafe Fünfter


    Fernando Alonso hat den Großen Preis von Deutschland gewonnen und seine Führung in der WM-Wertung ausgebaut. Der Spanier feierte auf dem Hockenheimring einen überzeugenden Start-Ziel-Sieg vor Lokalmatador Sebastian Vettel, der den 2. Platz wegen einer Zeitstrafe noch verlieren sollte, und Jenson Button im McLaren. "Toll, toll, toll. Das Auto war großartig", jubelte ein überwältigter Alonso, nachdem seine 'Rote Göttin' die Ziellinie überquert hatte. Michael Schumacher rutschte im Rennen vom 3. auf den 7. Rang zurück, Nico Rosberg wurde Zehnter.


    Schon am Start hielt der Ferrari-Pilot die Konkurrenz in Schach. Vettel, der im Red Bull von Platz 2 ins Rennen gegangen war, blieb nur das Nachsehen. Der Doppelweltmeister hatte vielmehr alle Hände voll zu tun, seinen Platz gegen den von Position 3 gestarteten Michael Schumacher zu verteidigen. Dahinter behauptete sich Nico Hülkenberg (Force India) auf Rang 4.


    Während sich Vettel in den folgenden Umläufen schnell in Schlagdistanz zu Alonso brachte, verloren dahinter Schumacher und Hülkenberg zusehends den Anschluss und bald schon Positionen. Noch vor den ersten Boxenstopps mussten Hülkenberg und Schumacher ihre Position Button überlassen. Wenige Runden nach dem ersten Service schnappte sich auch der Lotus von Kimi Räikkönen die beiden Deutschen.


    An der Spitze musste Vettel nach seiner anfänglichen Offensive Alonso bald wieder ziehen lassen. Durch einen zwei Runden späteren ersten Stopp als der Ferrari-Star büßte der Weltmeister eine weitere Sekunde ein. Mit einem Rückstand von 3,3 Sekunden auf den Spitzenreiter sortierte sich Vettel in Runde 21 wieder ins Feld ein - knapp 10 Umläufe später war der Red-Bull-Pilot wieder im DRS-Fenster, also bis auf ein Sekunde dran am Spanier.


    Vettel nach Zeitstrafe Fünfter


    Doch wieder nutzte der bewegliche Heckflügel Vettel nichts, an Alonso führte kein Weg vorbei. Der WM-Führende verteidigte verbissen die Spitzenposition. Während Alonso das Feld anführte, platzten für Vettel alle Träume vom Sieg beim Heim-GP. Beim zweiten Stopp stand der Red Bull des Weltmeisters 3,2 Sekunden und damit 0,8 Sekunden länger als der McLaren von Button. Am Ende der Boxengasse musste sich Vettel hinter Button als Dritter einordnen.


    Das Duell im Platz 2 hielt die Fans bis zum Schluss in Atem. Erst auf der vorletzten Runde holte sich Vettel mit einem schönen, allerdings grenzwertigen Manöver (Vettel fuhr überholte den Briten außerhalb der Strecke) die Position zurück. "Zu dem Manöver von Seb will ich jetzt nichts sagen", hielt sich Button bedeckt. Für Vettel war das Überholmanöver regelkonform: "Ich habe versucht, ihn auszubremsen und mich entschieden, etwas rauszufahren, um ihm Platz zu lassen." Auch RB-Teamchef Christian Horner konnte keine Regelwidrigkeiten erkennen: "Ich denke nicht, dass sich Sebastian einen unfairen Vorteil verschafft hat."


    Die Rennkommissare bewerteten den Vorgang allerdings als unfaires Manöver und brummten Vettel eine 20-Sekunden-Strafe auf. Sie argumentierten, der Weltmeister habe durch das Verlassen der Strecke in der Spitzkehre mehr Schwung mit in die Gerade nehmen können und sich dadurch den entscheidenden Vorteil gegenüber Button verschafft. Damit fiel der Red-Bull-Pilot von Platz 2 auf Position 5 zurück. "Es war gut, beim Heimrennen auf dem Podium zu stehen, aber ich muss die Entscheidung der Stewarts akzeptieren", so Vettel.


    Durch die Zeitstrafe rückte Räikkönen auf Rang 3 vor, Kamui Kobayashi (Sauber) wurde Vierter. "Die Strafe ist dem Vergehen nicht angemessen", wettterte Horner. "Aber leider war es die einzige mögliche Strafe, die die FIA in ihrem Reglement vorgesehen hat."


    Für Mercedes endete das Rennen am Hockenheimring durchwachsen. Schumacher sammelte mit Rang 7 noch einige WM-Zähler, Teamkollege Rosberg landete auf Platz 10 ebenfalls knapp in den Punkten. "Ich habe alles rausgequetscht, aber mehr war leider nicht drin. Ich hätte vor heimischer Kulisse gerne besser abgeschnitten", so Schumi, der von Startplatz 3 ins Rennen gegangen war. Kleiner Trost für den Rekordweltmeister: Er landete immerhin zum dritten Mal in Folge in den Punkterängen.


    Nach 10 von 20 Rennen liegt Alonso mit 154 Punkten klar vor Mark Webber (120) und Vettel (110). Vettels Teamkollege belegte bei seinem 100. GP für Red Bull nur den 8. Platz. Webber hatte wegen eines außerplanmäßigen Getriebewechsels fünf Plätze weiter hinten von Position 8 starten müssen.


    (Quelle: sport.de)

  • Ungarn-GP: Hamilton rast zur Pole in Budapest


    Sebastian Vettel hat die Pole Position beim Großen Preis von Ungarn deutlich verpasst. Im Qualifying auf dem Hungaroring fand der Red-Bull-Pilot in Lewis Hamilton seinen Meister und musste sich am Ende sogar mit einem Platz in der zweiten Reihe begnügen.


    Rund eine halbe Sekunde fehlte Vettel auf McLaren-Mann Hamilton, der auf dem 4,381 km langen Kurs vor den Toren Budapests in 1:20,953 Minuten eine überlegenen Bestzeit in den Asphalt brannte. Bis kurz vor Schluss sah Vettel noch wie der sichere Zweite aus, doch in letzter Sekunde schnappte Lotus-Pilot Romain Grosjean dem Weltmeister den Platz in Reihe 1 noch um 0,050 Sekunden weg.


    Kleiner Trost für den Titelverteidiger: WM-Spitzenreiter Fernando Alonso kam im Ferrari nicht über Platz 6 hinaus und muss sich beim Start am Sonntag (14.00 Uhr live bei sport.de und RTL) noch hinter Jenson Button im zweiten McLaren und dem zweiten Lotus-Fahrer Kimi Räikkönen anstellen.


    Hülkenberg Zehnter - Desaster für Mercedes


    Aus deutscher Sicht schaffte es lediglich Nico Hülkenberg noch in die Top Ten. Der Force-India-Pilot landete auf Rang 10. Ein Desaster mit Ansage erlebte dagegen das Mercedes-Team. Schon vor dem Qualifying hatte Sportdirektor Norbert Haug angekündigt, dass seine Piloten beim Kampf um die Pole keine Rolle spielen würden. Doch mehr als die Plätze 17 und 13 für Michael Schumacher und Nico Rosberg hatte Haug sich sicher ausgerechnet.


    Schumacher musste den schlechtesten Startplatz seiner Karriere auf dem Hungaroring schlucken, Rosberg scheiterte bereits zum zweiten Mal in Folge in der 2. K.o.-Runde. So eng wie im zweiten Quali-Durchgang von Budapest ging es allerdings schon lange nicht mehr zu. Und so befanden sich die Silberpfeil-Piloten in guter Gesellschaft, denn mit Mark Webber scheiterte auch der WM-Zweite in Q2. Den Australier trennten als Elften nur knapp drei Zehntel vom Zweitplatzierten des zweiten Durchgangs, Teamkollege Vettel.


    Für Timo Glock war wie immer nach 20 Minuten Feierabend. Mit Heuschnupfen und einem falsch abgestimmten Auto musste sich der Marussia-Pilot zum zweiten Mal in Folge seinem Teamkollegen Charles Pic geschlagen geben und mit Rang 22 begnügen.


    Quelle: sport.de

  • Ungarn-GP: Lewis zum Dritten - Hamilton König der Puszta


    Lewis Hamilton hat seine überragende Vorstellung beim Puszta-Wochenende gekrönt und nach den ersten beiden Trainings und dem Qualifying auch den Großen Preis von Ungarn gewonnen. Der Brite triumphierte zum 3. Mal nach 2007 und 2009 auf dem Hungaroring. "Ein großartiger Tag. Das ganze Team hat hart gearbeitet, wir hatten fantastische Stopps", jubelte Hamilton nach seinem 2. Saisonsieg.


    Direkt in seinem Schlepptau überquerte Kimi Räikkönen die Ziellinie. "Ich bin heute Zweiter. Das ist nicht genug für mich", sagte er gewohnt mürrisch. Romain Grosjean machte den Riesenerfolg für Lotus als Dritter komplett. Sebastian Vettel verpasste als Vierter das Podium. WM-Leader Fernando Alonso wurde Fünfter, Verfolger Mark Webber Achter. Nico Rosberg sammelte als Zehnter zumindest einen Punkt.


    Das Rennen begann mehr als kurios: Eines der Grid Girls, die in der Startaufstellung die Nummern der Piloten hochhalten, brach wegen der großen Hitze zusammen und musste herausgetragen werden. Sie wurde umgehend von einer anderen Dame ersetzt. Auf den Zusammenbruch des Grid Girls folgte der Abbruch: Als alle auf den Start zum Ungarn-GP warteten, blinkte die Ampel plötzlich wild. Es sah zunächst nach einem Defekt der Systeme aus, doch ausgerechnet Altmeister Michael Schumacher hatte sein Auto abgewürgt und den Startabbruch ausgelöst. Charly Whiting schickte die Fahrer auf eine weitere Aufwärmrunde.


    Beim zweiten Startversuch ging dann alles glatt. Schumacher startete als Letzter aus der Box, fuhr prompt zu schnell in der Pitlane und bekam eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt. Während Schumachers Rennen damit endgültig zerstört war (am Ende schied er auch noch wegen eines Defekts zum 6. Mal in dieser Saison aus), ging vorne die Post ab.


    Pole-Setter Hamilton erwischte einen Start wie aus dem Bilderbuch und hielt sich aus sämtlichen Scharmützeln raus. Dahinter attackierte Vettel den vor ihm gestarteten Grosjean wie ein wilder Terrier. Dabei verrannte sich der Weltmeister jedoch. Grosjean blockte Vettel nach außen ab. Button schaute sich die Kabbelei der beiden kurz an und zog kurzerhand innen am Deutschen vorbei. Vettel hing anschließend auf Platz 3 hinter dem Briten fest und verlor das Führungsduo Hamilton/Grosjean aus den Augen.


    Die weiteren großen Gewinner des Starts waren die beiden Bestplatzieren der WM-Wertung: Spitzenreiter Alonso schob sich um einen Platz auf Rang 5 vor, Verfolger Webber verbesserte sich gleich um 4 Plätze auf Rang 7.


    Räikkönen mit perfektem Timing


    Die erste Boxenstoppphase brachte keine nennenswerten Veränderungen, auch wenn Grosjean wegen eines verpatzten Stopps einige Sekunden auf Hamilton verlor. Doch der Franzose machte auf weichen Reifen den Rückstand schnell wieder wett. Etwas seltsam war dagegen die Entscheidung von Red Bull, Vettel ebenfalls auf weichen Gummis rauszuschicken. Die Wirkung der potentiell schnelleren Reifen verpuffte am Auspuff von Button, der weiter auf hart unterwegs war und Vettel trotz DRS erfolgreich blockierte.


    Ungefähr zur Hälfte des Rennens änderte McLaren überraschend die Strategie und wechselte auf 3 Stopps. Durch den frühen 2. Stopp von Button hatte Vettel freie Fahrt, reihte ein paar schnelle Runden hintereinander, stoppte in Runde 39 und kam knapp vor dem McLaren-Mann wieder raus. Schnell hatte Vettel auch zu Grosjean aufgeschlossen. Kurz darauf bog Spitzenreiter Hamilton in die Box ab.


    Das spülte plötzlich Räikkönen, der vor der zweiten Boxenstoppphase nur auf Platz 6 gelegen hatte, nach vorne. Der Finne zeigte zum Ende seines Stints auf abgefahrenen Reifen seine alten Weltmeister-Qualitäten und explodierte förmlich. Als er in Runde 46 an die Box fuhr, kam er direkt neben Grosjean raus. Da Räikkönen lediglich neben, aber nicht auf der Strecke zurückhaltend ist, drängte er seinen Lotus-Kollegen kompromisslos nach außen ab und schnappte sich Platz 2 hinter Hamilton. Vettel fiel damit wieder aus den Podesträngen.


    In der Schlussphase passierte zunächst nicht mehr viel. Räikkönen machte zwar Druck auf Hamilton, kam aber nicht nahe genug heran, um ein ernsthaftes Manöver zu starten. Derweil ging man bei Red Bull auf Nummer sicher: Da die Top 3 außer Reichweite lagen, holte Vettel sich noch einmal frische Reifen ab, um zumindest Platz 4 vor Alonso zu sichern. Auch Webber musste noch einmal zum Service, was den Australier auf Platz 8 zurückwarf.


    (Quelle: sport.de)

  • Raikkönen fand ich wieder vom Resultat her super! Ich weiß aber nicht wie das weiterhin mit seinem Vertrag bei Lotus Renault aussieht. da soll es Unstimmigkeiten gegeben haben. Ich hoffe er bleibt dem Team erhalten,denn Aufstiegsmöglichkeiten sehe ich nicht. Höchstens Massa wird Ferrari verlassen,aber die werden keinen Raikkönen neben Alonso setzen,eher einen Perez usw. Was aus Sebastian Vettel wird ist mir eigentlich egal,ich bin kein Fan von ihm und drücke als Deutscher lieber Nico Rosberg die Daumen,der ja genau wie Schumacher im Qualifiyng das Pech hatte und schließlich war das Rennen auch nicht das Stärkste von ihm. Aber lieber 1 Zähler als gar keiner ^^

  • Button Herrscher in den Ardennen - Desaster für Vettel, Schumi & Co.


    Jenson Button hat sich im Qualifying zum Belgien-GP zum großen Herrscher über Gas und Asphalt aufgeschwungen. Der McLaren-Pilot raste in den Ardennen in einem dramatischen Finish in 1:47,573 Minuten zur Bestzeit vor Sauber-Mann Kamui Kobayashi (1:47,871) und Pastor Maldonado im Williams (1:47,893) und feierte seine erste Pole nach zuletzt 60 Grands Prix ohne Platz an der Sonne.


    Kimi Räikkönen (1:48,205) fuhr auf dem Circuit de Spa-Francorchamps die viertbeste Zeit vor Kobayashis Teamkollegen Sergio Perez (1:48,219). Der finnische Lotus-Pilot wird jedoch von Platz 3 ins Rennen gehen, da Maldonado wegen der Behinderung von Nico Hülkenberg im Force India um drei Startplätze strafversetzt wurde.


    Fernando Alonso, der in Spa noch nie in der ersten Startreihe stand, machte seiner Tradition alle Ehre. Der WM-Führende landete im Ferrari mit einer Zeit von 1:48,313 auf Rang 6 vor Mark Webber (1:48,392) im Red Bull und Buttons Stallgefährte Lews Hamilton (1:48,538 ).


    Für die deutschen Piloten endete das Qualifying bei strahlendem Sonnenschein und 18 Grad in den launigen Ardennen in einem historischen Desaster. Kein Einziger (!) schaffte es in die Top Ten – das gab es seit Einführung des dreigeteilten Quali-Modus‘ 2006 noch nie.


    Vorjahressieger Sebastian Vettel landete im Red Bull als 'Bester‘ auf Platz 11 vor Nico Hülkenberg (Force India) und Michael Schumacher im Silberpfeil, der sich an seinem Jubiläumswochenende offenbar wieder zwischen wenig Licht und viel Schatten bewegt und sich seinen 300. Grand Prix wohl auch anders vorgestellt hat.


    "Ich denke dass die deutschen Hoffnungen heute hier ins Wasser gefallen sind - bei Sonnenschein. Wir sind einfach zu langsam im Moment und das ist auch erklärbar: Wir haben keine Updates hier am Auto. Ob Punkte drin sind, muss man sehen. Man muss sich nur mal angucken, wer um mich herum steht, das sind ja alles keine Nasenbohrer", sagte der 43-Jährige.


    Auch Vettel, der wegen der Strafversetzung Webbers um 5 Plätze von Platz 10 ins Rennen gehen wird, pflichtete dem Rekordweltmeister bei. "Wir waren zu langsam. Wir würden auch gerne wissen, warum", sagte Weltmeister Vettel mit gerunzelter Stirn. "Ich weiß, dass ich mich noch steigern kann, mit der Runde war ich zufrieden, aber ich war nicht schnell genug."


    Rosberg stellt sich ganz hinten an


    Noch bitterer verlief das Qualifying für Nico Rosberg. Der Mercedes-Pilot trödelte in den letzten Sekunden vor Ablauf von Q1 herum und wurde nur 18. "Das ist nicht lustig. Es ist ein schwieriges Wochenende. Das Problem ist, dass wir insgesamt nicht so schnell sind, auch mit einem super Start und einer super Strategie. Es kann sicherlich noch nach vorne gehen morgen, aber ob es für die Punkte reicht, ich weiß es nicht“, sagte der 27-Jährige.


    Da bei Rosberg nach der 3. Trainingssession zudem das Getriebe gewechselt werden musste, verliert der Schumi-Kollege wie schon beim Heimrennen auf dem Hockenheimring in der Startaufstellung 5 Plätze und geht somit von Platz 23 ins Rennen. Gute Nacht!


    Auch Timo Glock schied bereits nach Q1 aus. Der Marussia-Pilot wurde 21. "Mir fehlt immer noch das Vertrauen ins Auto. Ich denke, es war aber ein Schritt in die richtige Richtung“, so Glock.


    Quelle: sport.de

  • Button gewinnt großes Ardennen-Spektakel vor Vettel


    Der Große Preis von Belgien hat den Formel-1-Fans mal wieder alles geboten, was den Rennsport ausmacht: Tolle Manöver, spannende Aufholjagden und einen spektakulären Unfall. Den besten Überblick auf der 7,004 km langen Ardennen-Achterbahn in Spa-Francorchamps behielt Jenson Button. Der McLaren-Pilot, der von der Pole Position ins Rennen gestartet war, siegte nach 44 Runden und 1:29:08,530 Stunden souverän.


    Dahinter landeten zwei Piloten, die sich ebenfalls schon in die Siegerlisten von Spa eingetragen haben: Sebastian Vettel, von Platz 10 gestartet, wurde im Red Bull Zweiter vor Lotus-Pilot Kimi Räikkönen. Nicht minder überragend war die Leistung von Nico Hülkenberg. Der Force-India-Fahrer kämpfte sich von Startplatz 12 bis auf Rang 4 nach vorne. Auch Michael Schumacher ließ auf seinem Lieblingskurs sein ganzes Können aufblitzen. Der Jubilar, der in Spa seinen 300. Grand Prix fuhr, überquerte als Siebter die Ziellinie. Sein Mercedes-Kollege Nico Rosberg wurde Elfter. Marussia-Pilot Timo Glock beendete den 12. WM-Lauf der Saison auf Position 15.


    Das Rennen begann absolut spektakulär: Button verteidigte die Spitze, Pastor Maldonado fabrizierte einen kapitalen Frühstart und dahinter krachte es gewaltig. Romain Grosjean fuhr in Lewis Hamiltons Auto und verursachte eine Massenkarambolage mit einem Millionenschaden. Nach der Kollision mit Hamilton knallte Grosjean auf den Sauber von Sergio Perez, hob ab und landete auf dem Ferrari von Fernando Alonso. Für Grosjean, Hamilton, Perez und Alonso war das Rennen in der 1. Kurve schon beendet. Doch alle vier hatten Glück, dass sich bei diesem gefährlichen, spektakulären Unfall, bei dem allen der Atem stockte, niemand verletzte.


    Hülkenberg fährt sein bestes Ergebnis ein


    Natürlich kam das Safety Car sofort auf die Strecke. Dahinter reihten sich Button, Räikkönen, Hülkenberg, di Resta und schon Schumacher ein. Vettel fiel auf Platz 12 Vettel zurück, Rosberg rutschte von ganz hinten auf Platz 13, Glock war 18. Nach vier Runden war die Strecke schon wieder sauber und das Rennen wurde wieder freigegeben. Kurz nach dem Re-Start krallte sich Hülkenberg den Finnen Räikkönen, Schumacher überholte einen Umlauf später di Resta. Aber es kam noch besser: In der 11. Runde schnappte sich Schumacher mit einem blitzsauberen Manöver den Lotus von Räikkönen und übernahm Platz 3 hinter Button und Hülkenberg.


    Auch Vettel fuhr ein beherztes, aggressives Rennen und kämpfte sich bis auf Platz 3 vor. In der 21. Runde krallte er sich sogar Schumacher. Nachdem alle Topfahrer ihren ersten Stopp hinter sich hatten, lag Button zur Hälfte des Rennens immer noch vorne vor Räikkönen, Hülkenberg, Webber, Massa, Vettel, Ricciardo und Schumacher. In der 28. Runde brauchten Hülkenberg, Webber und Massa jedoch erneut neue Reifen, in der 29. stoppte Räikkönen zum zweiten Mal. Damit rangierten wieder Vettel und Schumacher unmittelbar hinter Button.


    Schumis Traum, in seinem 300. Grand Prix auf dem Podest zu landen, währte jedoch nur bis zur 34. Runde. Räikkönen zog mit frischen Reifen am Mercedes-Piloten vorbei. In der 36. Runde hatte das Mercedes-Team ein Einsehen und tauschte die maroden Reifen gegen neue. Auf Position 7 kam der 43-Jährige wieder zurück auf die Piste. Diesen Platz verteidigte der Rekordweltmeister bis ins Ziel. Da Schumacher nur von Platz 13 ins Rennen gegangen war und ihm gegen Rennende auch noch der 6. Gang ausfiel, wertete Schumacher seinen 7. Platz – mit Recht - als Erfolg.


    Auch für Vettel endete der Belgien-GP doch noch versöhnlich. Selten freute sich der Doppel-Weltmeister so über einen 2. Platz. In der WM machte Vettel (140 Punkte) wertvollen Boden auf Spitzenmann Alonso (164) gut, der wegen des Unfalls leer ausging. Hülkenberg, der ein tolles, fehlerfreies Rennen fuhr und mit Platz 4 das beste Ergebnis seiner Karriere holte, rundete diesen aus deutscher Sicht erfolgreichen Tag ab.


    (Quelle: sport.de)

  • Italien-GP: Erste Startreihe in McLaren-Hand


    Lewis Hamilton hat den Ferrari-Fans die Pole-Party verdorben. Im Qualifying zum Großen Preis von Italien raste der McLaren-Pilot mit einer Bestzeit von 1:24,010 Minuten auf die Pole Position. Auf dem Autodromo Nazionale in Monza komplettierte Jenson Button den Erfolg der ‘Chrompfeile‘ aus England. Der Weltmeister von 2009 wurde Zweiter und steht neben Hamilton in Reihe 1. Bester Ferrari-Fahrer war nicht etwa Fernando Alonso, sondern Felipe Massa. Der Brasilianer erkämpfte sich den 3. Platz.


    Für Alonso reichte es dagegen nur zu Platz 10. Nicht nur die vielen Ferraristi, sondern auch der Spanier machte ein langes Gesicht. Ein mechanisches Problem am Heck des Autos kurz vor Ende des Qualifyings ließ nicht mehr zu. Ein versöhnliches Ergebnis fuhr dagegen Michael Schumacher ein. Der Mercedes-Pilot raste auf den 5. Rang und war damit der beste Deutsche im Königlichen Park von Monza. "Mit Platz 5 darf man zufrieden sein", sagte der 43-Jährige.


    Weil Paul di Resta, der im Force India Vierter wurde, wegen eines Getriebewechsels fünf Startplätze verliert, darf Schumacher einen Rang nach vorne rücken. Das Gleiche gilt auch für Sebastian Vettel und Nico Rosberg im zweiten Mercedes, die unmittelbar hinter dem Rekordweltmeister auf den Postionen 6 und 7 landeten. Red-Bull-Pilot Vettel, der bis zur Quali stets Probleme hatte, unter die besten Zehn zu kommen, war mit Rang 6 durchaus zufrieden. "Das Ergebnis ist mehr oder weniger das Maximum", sagte der Vorjahressieger.


    Großes Pech für Hülkenberg


    Der prominenteste Fahrer, der in Q2 die Segel streichen musste, war Mark Webber. Wie schon am gesamten Renn-Wochenende hatte der Red-Bull-Pilot auch in der Qualifikation Probleme, das Tempo der anderen Spitzenfahrer mitzugehen. Webber startet nur von Platz 11 ins Rennen.


    In die Riege der Pechvögel reihte sich im Qualifying Nico Hülkenberg ein. Der Force-India-Pilot, der im 2. und 3. Freien Training als zweitbester Deutscher überzeugt hatte, fiel schon nach wenigen Minuten auf seiner ersten schnellen Runde mit Elektronikdefekt aus. "Wir wissen nicht genau, was passiert ist. Beim Anbremsen auf Kurve 1 habe ich den Motor verloren. Das Auto hat sich quasi selbst abgeschaltet, ich hatte keine Gänge mehr und nichts", sagte Hülkenberg, der zum ersten Mal in seiner Karriere in Q1 ausschied. Startplatz 24 ist logischerweise Hülkenbergs schlechtester.


    Deutlich mehr Erfahrung mit dem frühen Ausscheiden hat Timo Glock. Wie immer war für den Marussia-Pilot nach dem ersten Qualifying-Teil Schluss. Immerhin startet er wegen der Rückversetzung von Pastor Maldonado von Platz 19. Seine wichtigste Aufgabe hat der 30-Jährige aber erledigt: Er schlug seinen Teamkollegen Charles Pic - wenn auch nur mit der Winzigkeit von 34 Tausendstelsekunden.


    (Quelle: sport.de)

  • Hamilton triumphiert - Vettel geht leer aus


    Schwerer Rückschlag für Sebastian Vettel im Titelkampf: Eine Nullnummer beim Großen Preis von Italien hat den Weltmeister Platz 2 in der WM-Wertung gekostet und Fernando Alonso seinem ersten Titel mit Ferrari einen großen Schritt näher gebracht.


    Während Vettel seinen Red Bull fünf Runden vor Schluss mit einer defekten Lichtmaschine abstellen musste, fuhr Alonso unter dem Jubel der Ferraristi als Dritter über die Ziellinie. Den Sieg beim letzten Europa-Rennen sicherte sich McLaren-Mann Lewis Hamilton vor dem Überraschungszweiten Sergio Perez im Sauber.


    Michael Schumachers Traum von Podium im Königlichen Park von Monza blieb dagegen unerfüllt. Der Rekordchampion landete vor seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg auf Platz 7. Nico Hülkenberg musste seinen Force India mit einem Technischen Defekt ebenfalls vorzeitig abstellen. Timo Glock wurde im Marussia 18.


    Es war einfach nicht der Tag von Vettel und seinem Red-Bull-Team, das in der vorletzten Runde auch noch den Ausfall von Mark Webber verschmerzen musste. Bereits zur Halbzeit des Rennens hatte eine Entscheidung der Rennkommissare Vettel mächtig geärgert und weit zurückgeworfen. Vorausgegangen war ein Angriff von Alonso auf Vettel in der Curva Grande, bei dem der Deutsche den Spanier nach Ansicht der Stewards in die Wiese gedrückt hatte.


    Alonso setzt sich in der WM weiter ab


    Kurz darauf musste Vettel seinen schärfsten WM-Widersacher doch passieren lassen. "Wir waren nicht schnell genug, um wirklich dagegen zu halten", gab Vettel später zu. Dabei hatte alles so gut begonnen. Beim Start behauptete sich der 25-Jährige problemlos hinter dem vor ihm gestarteten Schumacher auf Platz 5. Ganz vorne musste Pole-Setter Hamilton beim Anbremsen auf die erste Schikane kurz um seine Führung bangen.


    Doch im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Jenson Button behauptete sich Hamilton vor dem von Position 3 gestarteten Felipe Massa im zweiten Ferrari. Zwar holte sich Button in Runde 29 seinen 2. Platz zurück, doch fünf Umläufe später beendete eine defekte Benzinpumpe das Rennen des zweiten McLaren-Piloten.


    Großer Verlierer des Starts war Rosberg, der von Platz 6 auf Rang 10 zurückfiel und damit praktisch die Positionen mit Alonso tauschte. Der von Platz 10 gestartete Spanier fuhr Ende der ersten Runde bereits auf Position 6 und damit direkt hinter Vettel und Schumacher. Lange konnte sich Schumacher jedoch nicht vor den beiden WM-Rivalen behaupten. In Umlauf 4 musste der Altmeister zunächst Vettel ziehen lassen, drei Runden später dann auch Alonso.


    Zwischen dem Ferrari-Star und dem Weltmeister entwickelte sich bald darauf ein spannender Zweikampf, den in Runde 21 beim gemeinsamen Boxenstopp der beiden Streithähne fast eine Panne der Red-Bull-Crew zu Gunsten von Alonso entschieden hätte. Einen Ausritt und acht Runden später war es dann soweit: Alonso kassierte Vettel auf der Strecke und übernahm Position 4.


    Als kurz darauf Button seinen McLaren abstellen musste und Massa seinem Teamkollegen den Vortritt ließ, war Alonso sogar Zweiter. Doch als sechs Runden vor Schluss Perez im Rückspiegel des Spaniers auftauchte, musste er diese Position dem heranstürmenden Mexikaner überlassen. Eine Runde später stellte Vettel seinen Red Bull frustriert am Streckenrand ab.


    An der Spitze fuhr Hamilton einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg nach Hause, mit dem er sich in der WM-Wertung auf Platz 2 verbesserte.
    Alonso (179) baute seinen Vorsprung auf 37 Punkte aus, Vettel fiel sogar noch hinter Kimi Räikkönen auf Platz 4 zurück. Der Finne landete in Monza hinter Massa und vor den beiden Mercedes-Piloten auf Rang 5.


    (Quelle: sport.de)

  • Alonso wird dieses Jahr wohl die WM nach Spanien/Italien holen. Sehr überzeugend, wie er grundsätzlich wichtige Punkte einfährt. Von den Red Bull war ich in Monza ziemlich enttäuscht. Hätte mir mehr von Vettel & Webber erwartet. Okay, dass die Lichtmaschine gestreikt hat, kann passieren - aber diese Ausfälle kosten in der heutigen Zeit so viele Punkte. Hamilton mit einem tollen Rennen, verdient gewonnen. Mal sehen, ob an den Gerüchten mit Mercedes etwas dran ist. Würde Hamilton gerne mal in einem anderen Boliden sehen.

  • Singapur-GP: Vettel triumphiert nach 2-Stunden-Abbruch


    Sebastian Vettel ist der 'King oft he Night': Der Doppel-Weltmeister hat beim 3-Millionen-Watt-GP in Singapur vom Ausfall des Polesetter Lewis Hamilton profitiert und das wegen zwei Safety-Car-Phasen nach 2 Stunden abgewunkene Rennen nach einer fehlerfreien Vorstellung gewonnen. "Das ist eines der härtesten Rennen, das ist ein Killer hier", jubelte der Red-Bull-Pilot bei der Siegerehrung.


    Vettel setzte sich im Flutlicht der asiatischen Millionenmetropole vor Jenson Button im McLaren, Fernando Alonso im Ferrari und Paul di Resta im Force India durch. Nico Rosberg hielt sich aus sämtlichen Scharmützeln raus und wurde starker Fünfter, dicht gefolgt von Kimi Räikkönen. Timo Glock belegte im Marussia Platz 12. Wenig erfreulich verlief das Rennen für Michael Schumacher und Nico Hülkenberg: Schumacher schied nach einem heftigen Auffahrunfall zum 7. Mal in dieser Saison aus, Hülkenberg wurde nach einem Crash in der Schlussphase nur 18.


    Der GP begann recht unspektakulär, zumindest gemessen an den bisherigen Rennen in dem Stadtstaat, bei denen es regelmäßig formidabel gekracht hatte. Doch diesmal lief alles glatt. Hamilton gewann den Start, dahinter reparierten Vettel und Button ihren Fauxpas aus dem Qualifying, langsamer als Pastor Maldonado gewesen zu sein, und zogen an dem Venezolaner vorbei. Im Mittelfeld gab es einige Ausritte in die Auslaufzone, doch die Rennkommissare verzichteten auf Sanktionen.


    Schnell kristallisierte sich ein Zweikampf zwischen Hamilton und Vettel heraus, die auf dem grell erleuchteten Kurs in einer eigenen Liga und dem restlichen Feld davonfuhren. Zu einer Attacke des Deutschen auf den Briten kam es aber ebenso wenig wie zu Überholmanövern auf den Plätzen dahinter.


    Nach wenigen Runden zeigte sich, was wie so häufig in dieser Saison über Wohl und Wehe ausschlaggebend sein sollte: die Reifen. Besonders Hamilton und Vettel schienen ihre Gummis in den ersten Runden zu stark gepusht zu haben. Der Red-Bull-Pilot musste sich schon in Runde 11 neue Reifen abholen. Hamilton verlor seinen zuvor erarbeiteten Vorsprung und bog zwei Umläufe später an die Box ab. Doch neu gummiert spielten Hamilton und Vettel wieder ihre Überlegenheit aus, nennenswerte Positionswechsel gab es in der ersten Boxenstoppphase daher keine.


    Schumacher rauschte Vergne ins Heck


    Anschließend hielt sich der Grad der Aufregung - vornehm ausgedrückt - in Grenzen. Doch in Runde 23 wurde Hamilton wie aus heiterem Himmel langsamer und rollte aus. Nach einer bis dahin blitzsauberen Vorstellung löste sich das Getriebe an seinem McLaren in Wohlgefallen auf. Vettel erbte kampflos die Führung.


    Nach einem Crash von Karthikeyan in Runde 33 bremste das Safety Car das Feld ein. Die Fahrer nutzten dies, um sich neue Reifen an der Box abzuholen. Selbst Maldonado, der erst kurz zuvor gestoppt hatte, bog erneut zum Service ab. Alonso spülte es dadurch auf Platz 3 vor. Doch für Maldonado kam es noch dicker. Über Funk teilte ihm das Team mit, dass er sein Auto wegen eines technischen Problems abstellen müsse.


    In Runde 39 folgte der Re-Start. Bernd Mayländer hatte allerdings nur kurz Zeit zum Verschnaufen. Kaum war das Rennen wieder freigegeben, rauschte Schumacher mit qualmenden Reifen Jean-Eric Vergne ins Heck. Da wurden Erinnerungen ans vergangene Jahr wach, als Schumacher auf ähnliche Art und Weise Sergio Perez abgeschossen hatte. "Ich kann es mir nicht erklären. Ich habe definitiv nicht zu spät gebremst", verteidigte sich der 43-Jährige.


    Durch die erneute Safety-Car-Phase war klar, dass die 2-Stunden-Regel zum Einsatz kommen musste. In Runde 43 gab Mayländer das Rennen wieder frei. Vettel behauptete die Führung vor Button und fuhr den Sieg nach 59 von den eigentlich vorgesehenen 61 Runden sicher nach Hause. In der WM-Wertung ist er mit 165 Punkten wieder erster Verfolger von Alonso (194 Zähler).


    (Quelle: sport.de)

  • Lewis Hamilton startet ab 2013 für MERCEDES AMG PETRONAS


    Nach der Unterzeichnung des Commercial Agreements mit der FOM in dieser Woche durch Mercedes-Benz freut sich das MERCEDES AMG PETRONAS Formel 1-Team mitteilen zu können, dass Lewis Hamilton einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat und ab 2013 für unser Team an den Start gehen wird.

    Lewis Hamiltons Karriere wurde von Anbeginn von Mercedes-Benz und McLaren gefördert. Lewis und Nico Rosberg starteten 2000 als Teamkollegen für das Team MBM.com in der Kart-Formel A. In seinen beiden Formel 3 Euro Series Saisons fuhr Lewis mit Mercedes-Benz Motoren und gewann 2005 den Titel. In all seinen bisherigen 104 Formel 1-Rennen ging er mit Mercedes-Benz Motoren an den Start. Lewis Hamilton gehört neben Juan Manuel Fangio, Mika Häkkinen und Jenson Button zu den vier Fahrern, die mit Mercedes-Benz Power Formel 1-Weltmeisterschaften gewonnen haben. Mit 20 Grand Prix-Siegen hat er genauso viele Siege wie der erfolgreichste Mercedes-Benz Formel 1-Fahrer Mika Häkkinen errungen.

    Mit der Verpflichtung des Weltmeisters von 2008 beginnt für das MERCEDES AMG PETRONAS Formel 1-Team ein neues Kapitel. Lewis wird Michael Schumacher ersetzen, der während der letzten drei Jahre maßgeblich zur Entwicklung des Silberpfeil-Teams beigetragen hat. In dieser Zeit erzielte das Team einen ersten Meilenstein des Erfolgs in der neuen Silberpfeil-Ära durch Nico Rosbergs Sieg im Grand Prix von China. Hinzu kommen bislang fünf weitere Podiumsplätze.

    In dieser Zeit hat Mercedes-Benz die richtige technische Struktur und dem Team in Brackley und Brixworth die technische Ausstattung geschaffen, langfristigen und anhaltenden Erfolg in der Formel 1 zu erzielen. Demnächst wird der dreifache Weltmeister Niki Lauda seine große Erfahrung in der Position des Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums unseres Formel 1-Teams einbringen und damit MERCEDES AMG PETRONAS weiter stärken.

    Lewis Hamiltons Verpflichtung als Teamkollege von Nico Rosberg vervollständigt die Fahrerbesetzung von MERCEDES AMG PETRONAS für die Saison 2013. Nico gewann seinen ersten Grand Prix in diesem Jahr in China und geht 2013 in seine vierte Saison mit unserem Team.

    Michael Schumacher
    “Ich hatte drei schöne Jahre beim Mercedes-F1-Team, die leider sportlich nicht so gelaufen sind, wie wir uns das alle gewünscht hatten. Ich wünsche Lewis alles Gute und der gesamten Mannschaft den Erfolg, für dessen Aufbau wir so hart gearbeitet haben. Ich möchte mich beim Team für das Vertrauen und bei den Jungs für ihren unbedingten Einsatz bedanken. Jetzt werde ich mich auf die kommenden Rennen konzentrieren.“

    Lewis Hamilton
    “Es ist für mich jetzt die Zeit gekommen, eine neue Herausforderung anzunehmen, und ich freue mich, ein neues Kapitel damit zu beginnen, für MERCEDES AMG PETRONAS zu starten. Mercedes-Benz besitzt eine unglaubliche Motorsport-Tradition sowie einen leidenschaftlichen Siegeswillen, den auch ich teile.

    Zusammen können wir die neue große Herausforderung meistern. Ich glaube, dass ich mithelfen kann, die Silberpfeile an die Spitze zu bringen und unser gemeinsames ehrgeiziges Ziel, die Weltmeisterschaften zu gewinnen, zu erreichen.“

    Ross Brawn, Team Principal – MERCEDES AMG PETRONAS
    “Zunächst möchte ich Michael Schumacher im Namen von MERCEDES AMG PETRONAS für seinen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unseres Teams in den drei letzten Saisons danken. Seine Energie und sein Einsatz haben nie nachgelassen, auch dann nicht, wenn unsere Resultate nicht unseren Erwartungen entsprachen. Wir sind entschlossen, die Saison 2012 gemeinsam auf einem Hoch zu beenden. Es war und ist ein Vergnügen mit Michael zusammenzuarbeiten.
    Mit Blick auf 2013 freue ich mich, Lewis Hamilton in unserem Team willkommen zu heißen. Ein Fahrer von Lewis‘ Fähigkeiten im Team unterstreicht die Bedeutung von Mercedes-Benz in der Formel 1, und ich bin stolz, dass Lewis die gleichen Ziele und denselben Ehrgeiz zum Erzielen des Erfolgs der Silberpfeile hat. Ich glaube, dass Lewis und Nico die interessanteste und aufregendste Fahrerpaarung im kommenden Jahr im Feld sein wird, und ich freue mich darauf, zu sehen, was wir zusammen erreichen können.

    Während der letzten drei Jahre haben wir das Fundament gelegt und die Bausteine gesetzt, die notwendig waren, um regelmäßig um die WM-Titel zu kämpfen. Dazu haben wir ein Team zusammengestellt, das technisch stärker, erfahrener und besser ausgestattet ist, dank der Unterstützung von PETRONAS und allen loyalen Partnern unseres Teams. Das Potenzial ist mittlerweile vorhanden, um mit jedem anderen Team im Feld aussichtsreich zu konkurrieren, was der grundsätzliche Anspruch eines Mercedes-Benz Werksteams ist. Unsere Aufgabe ist es jetzt, dieses Potenzial in Leistung auf der Rennstrecke im nächsten Jahr und darüber hinaus umzusetzen.“

    Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef
    “Mercedes-Benz hat Lewis während seiner Karriere, vom Kartsport über die Formel 3 bis zur erfolgreichen Partnerschaft mit McLaren unterstützt. Es wird für uns alle im Team ein schöner Moment sein, ihn nächste Saison am Steuer eines Werks-Silberpfeils zu sehen und dabei die Tradition britischer Mercedes-Benz Grand Prix-Fahrer wie Sir Stirling Moss und Richard Seaman fortzusetzen.

    Natürlich bedarf es eines großartigen Fahrers, um einen so legendären und erfolgreichen Fahrer wie Michael Schumacher zu ersetzen. Während der vergangenen drei Jahre war Michael ein großartiger Fahrer und vorbildlicher Botschafter für MERCEDES AMG PETRONAS und seine Erfahrung war ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung unseres Teams in Brackley. Wir bedanken uns bei ihm für seine Loyalität, sein Teamplay und seinen Einsatz. Wir werden sehr hart zusammen arbeiten, um die bestmöglichen Ergebnisse im Rest der Saison 2012 zu erzielen.

    Die zentrale Aufgabe jedes Rennteams ist ein Auto darzustellen, das den Fahrern erlaubt, ihr Talent erfolgreich zu zeigen. In den 52 Rennen unseres Werksteams haben wir eine Anzahl wichtiger Meilensteine erreicht, den historischen Sieg von Nico Rosberg in diesem Jahr in China eingeschlossen. Wir wissen, dass es jetzt an der Zeit ist, den nächsten Schritt zu machen, um ständige Spitzenleistung in der Tradition der Silberpfeile zu gewährleisten. Jedes einzelne Mitglied unseres Teams arbeitet mit vollem Einsatz und Konzentration daran dieses Ziel zu erreichen.“



    (Quelle: Mercedes-GP.com)