Saison 2015

  • Hamilton gewinnt in Melbourne - Vettel glänzt auf dem Podium


    Was für ein WM-Auftakt! Vorne strahlten die Silberpfeile, aber der heimliche Gewinner des Großen Preises von Australien war Sebastian Vettel. Der viermalige Weltmeister, der sein erstes Rennen für Ferrari bestritt, überquerte nach 58 Runden im Albert Park von Melbourne als Dritter die Ziellinie und freute sich darüber wie über einen Sieg.


    Die obersten Plätze auf dem Podium gehörten aber wieder einmal den Mercedes-Fahrern. Lewis Hamilton fuhr nach 1:31:54,067 Stunden einen ungefährdeten Start- und Ziel-Sieg heraus. Nico Rosberg folgte im zweiten Silberpfeil mit nur 1,360 Sekunden Rückstand auf den Weltmeister von 2014 auf Position 2. Vettels Rückstand auf Sieger Hamilton betrug 34,523 Sekunden.


    Williams-Pilot Felipe Massa, der das Rennen noch vor Vettel begonnen hatte, belegte Position 4. Auch der dritte deutsche Fahrer in der Formel 1, Nico Hülkenberg, sammelte als Siebter sechs WM-Punkte. Der Force-India-Pilot nutzte die Gunst der Stunde, denn in dem ersten Grand Prix des Jahres sahen nur elf Autos die Zielflagge.


    Hervorragende Ergebnisse erzielten auch Felipe Nasr im Sauber und Carlos Sainz jr. Im Toro Rosso, die beide ihr erstes Formel-1-Rennen bestritten. Nasr wurde Fünfter und Sainz holte als Neunter zwei WM-Pünktchen. Max Verstappen, der jüngste Formel-1-Pilot aller Zeiten, lag im Toro Rosso lange auf Punktekurs, ehe ihn ein Motorschaden stoppte.


    Gar nicht dabei waren Valtteri Bottas, Kevin Magnussen und Daniil Kvyat. Williams-Fahrer Bottas durfte wegen Rückenbeschwerden nicht teilnehmen. Bei McLaren-Mann Magnussen und Red-Bull-Fahrer Kvyat gaben die Autos auf dem Weg zur Startaufstellung den Geist auf.


    Somit starteten nur 15 Boliden in das Auftakt-Rennen. Für das Mercedes-Duo lief schon beim Start alles glatt. Hamilton verteidigte Platz 1 vor Rosberg. Dahinter wurde es eng zwischen Massa, Vettel und Räikkönen. Besonders die Ferrari-Kollegen Vettel und Räikkönen kamen sich bedenklich nahe. Der Deutsche verteidigte Rang 4, der Finne hingegen wurde abgedrängt, berührte den Sauber von Nasr und fiel auf Rang 8 zurück. Bei der gleichen Aktion wurde Pastor Maldonado von Nasr von der Strecke geschoben: Das Aus für den Venezolaner im Lotus und gleich in der 1. Runde der erste Einsatz des Safety Cars.


    Ab Runde 4 war das Rennen wieder freigegeben. Hamilton führte das Feld an vor Rosberg, Massa und Vettel. Dahinter folgten Nasr, der sich Sainz gekrallt hatte, Ricciardo und Räikkönen. Mercedes spielte fortan seine Überlegenheit aus – Hamilton und Rosberg setzen sich ab. Vettel hielt sich aber hartnäckig an Massas Heck.


    Bewegung kam rein, als die ersten Boxenstopps anstanden. Aus dem Spitzen-Quartett machte Massa in Runde 22 den Anfang. Vettel drückte fortan auf die Tube. Mit Erfolg: Als der Ferrari-Star in Runde 25 nach seinem Reifen-Wechsel wieder auf die Strecke bog, lag er vor dem Williams von Massa auf Platz 3. Die Stopps der Silberpfeile waren perfekt: Hamilton (Runde 26) verteidigte Platz 1 vor Rosberg (Runde 27), der mit knapp 3 Sekunden Abstand folgte. Weitere 15 Sekunden dahinter fuhr Vettel auf Rang 3.


    Diese Position gab der viermalige Weltmeister nicht mehr her. Immer wenn Massa näher zu kommen schien, war Vettel in der Lage, zuzulegen. Letztendlich raste er ungefährdet seinem ersten Podiumsplatz für Ferrari entgegen. Etwas getrübt wurde die gute Stimmung bei Ferrari durch den Ausfall von Räikkönen. Wenige Meter nach seinem 2. Stopp in Runde 42 musste der Finne sein Auto abstellen, weil das linke Hinterrad nicht richtig befestigt war. Räikkönen lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 5. Vettel hingegen feierte ausgelassen auf dem Podium mit Hamilton und Rosberg.


    (Quelle: sport.de)

  • Ferrari trickst Mercedes aus: Vettel feiert ersten Sieg in Rot


    Sebastian Vettel hat das rote Wunder vollbracht und die übermächtig scheinenden Silberpfeile beim Großen Preis von Malaysia vom Thron gestürzt. In der Hitze von Sepang raste der 27-Jährige zum Sensations-Triumph und beschwert seinem neuen Arbeitgeber Ferrari bereits im zweiten Rennen den ersten Sieg. Damit beendete Vettel eine fast zweijährige Durststrecke der Scuderia.


    "Grazie mille, forza Ferrari!", funkte Vettel mit sich überschlagender Stimme nach der Zieldurchfahrt in die Box. Mit einer mutigen Entscheidung gleich zu Beginn das Rennens hatten er uns sein Team die erfolgsverwöhnten Mercedes ausgetrickst und sportlich in die Schranken gewiesen. Lewis Hamilton und Nico Rosberg musste sich mit den Plätzen zwei und drei begnügen. Kimi Räikkönen machte trotz eines verpatzen Rennbeginns als Vierter den Erfolg der Scuderia perfekt. Nico Hülkenberg dagegen landete trotz starkem Beginn am Ende abgeschlagen auf Platz 14.


    Am Start hatte Vettel Glück: Während Hamilton von der Pole Position souverän die Spitze des Feldes behauptete, hätte der neue Ferrari-Star seinen 2. Platz aus dem Qualifying fast an den hinter ihm gestarteten Rosberg verloren. Mit harten Bandagen konterte Vettel den Angriff des Mercedes-Piloten, drückte seinen Gegner fast in die Boxenmauer und machte dann in Kurve 2 kompromisslos die Tür zu - fast hätten sich beide Autos berührt.


    Eine solche Berührung gab es weiter hinten im Feld: Sauber-Mann Felipe Nasr schlitzte mit seinem Frontspoiler den Hinterreifen von Räikkönen auf. Beide mussten die Box ansteuern und fielen ans Ende des Feldes zurück. Viel besser lief es für Hülkenberg. Der Force-India-Pilot machte in der ersten Runde sechs Positionen gut, verbesserte sich von Startplatz 13 auf Rang 7 und war drei Umläufe später an einer rennentscheidenden Szene beteiligt.


    Sauber-Pilot Marcus Ericsson fühlte sich von Hülkenberg aufgehalten und versuchte am Ende der Start- und Ziel-Geraden einen etwas zu optimistischen Angriff auf der Kurvenaußenbahn. Ericsson drehte sich und blieb im Kiesbett stecken, das Safety-Car kam auf die Strecke. Viele Piloten, darunter die Silberpfeil-Fahrer, steuerten sofort die Box an, um sich neue Reifen zu holen.


    Mutige Strategie-Entscheidung von Ferrari


    Vettel und auch Hülkenberg pokerten, blieben hinter dem Safety-Car auf der Strecke und rückten auf die Plätze 1 und 2. Eine gewagte Entscheidung, die sich aber zumindest für Vettel auszahlen sollte. Denn Hamilton fiel auf Rang 6, Rosberg auf 9 zurück.


    Der fliegende Neustart am Ende von Runde 6 änderte nichts an der Reihenfolge. Hamilton benötigte fünf Umläufe, um sich auf Platz 2 zurückzukämpfen. Rosberg war erst in Runde 14 wieder Dritter. Hamilton hatte mehr als 9 Sekunden auf Vettel eingebüßt, Rosberg sogar 18. Trotz freier Fahrt konnten die Silberpfeile diese Abstände nicht entscheidend verringern.


    Nach seinem ersten Reifenservice in Runde 18 sortierte sich Vettel als Dritter nur knapp 10 Sekunden hinter Hamilton wieder ein und machte sich sofort wieder auf die Verfolgung der Mercedes-Piloten. Mit einer schnellen Runde nach der anderen pirschte sich der viermalige Champion heran, kassierte in Runde 22 zunächst Rosberg und zwei Runden später auch Hamilton. Der Brite bog fast zeitgleich in die Boxengasse ab, um sich den nächsten Reifensatz zu holen.


    In der gleichen Runde endete die Saison-Premiere von Fernando Alonso vorzeitig. Der Spanier, der nach seinem mysteriösen Testunfall beim ersten Rennen in Melbourne passen musste, stellte seinen McLaren-Honda mit technischen Problemen in der Box ab, war aber nicht unzufrieden. "Die Pace war überraschend gut", stellte Alonso fest. "Ohne die ganzen Wintertests sind diese Probleme normal." Auch der zweite McLaren mit Jenson Button sah die Zielflagge nicht.


    An der Spitze fiel die Entscheidung im letzten Renndrittel: Mit knapp 14 Sekunden Vorsprung vor Hamilton kam Vettel in Runde 38 zu seinem 2. Stopp und hatte wieder Glück, dass er bei der Rückkehr auf die Strecke ganz knapp vor Rosberg blieb. Schon einen Umlauf später übernahm Vettel kampflos wieder die Führung, weil Hamilton zum 3. Mal seine Box ansteuerte. Auch Rosberg holte sich in Runde 41 noch einmal neue Reifen.


    Mit den neuen Gummiwalzen versuchten die beiden Mercedes-Piloten noch einmal alles, um Vettel zu schnappen. "Du wirst Vettel fünf Runden vor dem Ende einholen", machte der Kommandostand Hamilton Mut. Doch Vettel hielt dagegen und sicheren Abstand zu Hamilton - mit fast zehn Sekunden Vorsprung raste der viermalige Champion nach 56 Runden über die Ziellinie und machte damit den 40. Sieg seiner Karriere perfekt.


    (Quelle: sport.de)

  • Vielleicht wird es ja dann dieses Jahr etwas spannender.
    Trotzdem hoffe ich auf Rosberg im Silberpfeil, aber es wird wahrscheinlich für ihn zu schwierig gegen Hamilton. Für die Scuderia freut mich der Sieg.

  • China-GP: Hamilton erteilt seinen Herausforderern eine Lektion


    Mercedes hat den Angriff von Ferrari abgewehrt. Beim Großen Preis von China krönte Lewis Hamilton sein perfektes Renn-Wochenende mit einem Sieg auf dem Shanghai International Circuit. Der Mercedes-Pilot, der zuvor schon alle Trainings-Sessions und das Qualifying dominiert hatte, setzte sich nach 56 Runden und 1:39:42,008 Stunden überlegen gegen seine Herausforderer durch.


    Auf Platz 2 folgte Nico Rosberg im zweiten Mercedes. Der Silberpfeil-Pilot hatte 0,714 Sekunden Rückstand und musste sich im dritten Rennen zum dritten Mal seinem Teamkollegen geschlagen geben. Dass der Vorsprung im Ziel so gering ausfiel, lag daran, dass das Rennen hinter dem Safety Car beendet wurde. Bis dahin hatte der Deutsche acht Sekunden Rückstand auf den Engländer.


    Sebastian Vettel gelang es nicht, die Silberpfeile zu ärgern. Dennoch fuhr der Ferrari-Star ein fehlerfreies Rennen und raste als Dritter erneut auf das Podest. Bis zur Safety-Car-Phase lag der Sieger des Malaysia-GP mit rund 20 Sekunden doch deutlich hinter Hamilton. Die Freude über einen erneuten Besuch auf dem Podium überwog jedoch bei Vettel.


    Die gute Form von Ferrari bestätigte Kimi Räikkönen auf Platz 4. Dahinter folgte das Williams-Duo Felipe Massa und Valtteri Bottas. Der dritte Deutsche in der Formel 1, Nico Hülkenberg, sah die Ziellinie nicht. Ebenso wie Max Verstappen. Der jüngste Fahrer im Feld blieb mit seinem Toro Rosso drei Runden vor Schluss auf der Start- und Zielgeraden stehen und löste damit die Safety-Car-Phase aus.


    (Quelle: sport.de)

  • Bahrain-GP: Hamilton krönt sich souverän zum König der Nacht


    Fehler, Pech und Pannen statt Angriff auf die Silberpfeile: Sebastian Vettel hat den angepeilten zweiten Saison-Sieg beim Großen Preis von Bahrain deutlich verpasst. Nach mehreren dicken Patzern musste sich der neue Ferrari-Star am Ende mit Platz 5 noch hinter Williams-Mann Valtteri Bottas begnügen.


    Den Sieg in der Nacht von Bahrain sicherte sich mit einer perfekten Vorstellung Weltmeister Lewis Hamilton. Mit seinem dritten Saison-Sieg im vierten WM-Lauf unterstrich der Mercedes-Mann seine aktuelle Ausnahmestellung in der Königsklasse und baute seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft weiter aus.


    Denn Teamkollege Nico Rosberg musste eine weitere bittere Pleite wegstecken: Durch Bremsprobleme in der letzten Runde verlor er den scheinbar sicheren 2. Platz noch an Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen. So wurde es trotz einer lange starken Leistung nichts mit dem Doppelerfolg beim 100. Grand-Prix-Jubiläum von Mercedes.


    Vom Start weg ging es auf dem Bahrain International Circuit kompromisslos und aggressiv zur Sache. Während Hamilton von der Pole Position problemlos die Spitze übernahm, musste Vettel mit harten Bandagen um seinen 2. Platz gegen den von Position 3 gestarteten Rosberg kämpfen. Lachender Dritter des Duells zwischen den beiden deutschen Piloten war Räikkönen, der sich in Kurve 1 an Rosberg vorbei auf Platz 3 nach vorne quetschte. Doch schon in Umlauf 4 eroberte der Mercedes-Mann mit Hilfe von DRS seine Ausgangsposition zurück.


    Weitere vier Umläufe später brachte ein erster grober Schnitzer von Vettel Rosberg in Schlagdistanz zum zweiten Ferrari-Mann. Am Ende der Start- und Zielgeraden nutzte der Silberpfeil-Pilot seine Chance und kassierte den viermaligen Weltmeister. Der hatte in der Folge sogar Probleme, Teamkollege Räikkönen hinter sich zu halten.


    Hamilton war zu diesem Zeitpunkt seinem ersten Verfolger Rosberg bereits fast sechs Sekunden enteilt und kontrollierte das Geschehen nach Belieben. Selbst bei einem kleiner Ausrutscher in der 5. Runde blieb seine Spitzenposition ungefährdet.


    Vettel ruiniert sich den Frontspoiler


    In Runde 14 spielte Ferrari die Taktik-Karte und holte Vettel als Ersten aus der Spitzengruppe zum ersten Reifenwechsel. Obwohl Mercedes sofort reagierte und Rosberg eine Runde später zum Boxenstopp beorderte, fiel der 29-Jährige wieder hinter Vettel zurück. Lange durften sich Vettel allerdings nicht über den Coup freuen: Schon eine Runde später musste er Rosberg auf Start- und Ziel wieder den Vortritt lassen.


    Fast zeitgleich wurde Hamiltons erster neuer Reifensatz montiert. Probleme mit einer Radmutter kosteten den Briten wertvolle Zeit, sodass nach der Ausfahrt aus der Boxengasse Rosberg in seinem DRS-Fenster auftauchte. Ein Rad-an-Rad-Duell zwischen den beiden Silberpfeil-Piloten wie im vergangenen Jahr entwickelte sich jedoch nicht. Hamilton legte einen Zwischensprint ein, setzte sich schnell wieder ab und baute seinen Vorsprung bis zu seinem zweiten Stopp in Runde 34 wieder auf fast 6 Sekunden aus.


    Vettel wiederum war nicht in der Lage, das Heck von Rosberg zu halten. Trotzdem spülte ihn ein zwei Runden früherer Stopp in Runde 35 wieder an seinem Mercedes-Rivalen vorbei. Aber es war nicht der Tag des viermaligen Weltmeisters: Noch in der gleichen Runde kam er ausgangs der letzten Kurve von der Strecke ab und fiel wieder auf Position 3 zurück.


    Doch es kam noch schlimmer: Bei dem Ausritt beschädigte sich Vettel den Frontspoiler, musste 20 Runden vor Schluss einen außerplanmäßigen vierten Boxenbesuch einlegen und fiel dadurch auf Platz 5 hinter Bottas zurück. Zwar verssuchte Vettel bis zuletzt alles, um noch einmal an dem Finnen vorbeizukommen. Doch der Williams-Mann machte keinen Fehler und verteidigte seine Position geschickt bis ins Ziel.


    Dagegen ging die Verfolgungsjagd des zweiten Ferrari-Piloten auf. Die Scuderia hatte während des Rennens kurzfristig die Taktik für Räikkönen geändert: Der Finne kam erst drei Runden nach Hamilton zum ersten Stopp und bekam statt der weichen Reifen die härteren Mediums montiert. So konnte Räikkönen im letzten Stint auf frischen weichen Reifen Runde um Runde Zeit auf den mit Mediumreifen ausgestatteten Rosberg gut machen.


    Zwei Runden vor Schluss tauchte Räikkönen in Rosbergs Rückspiegel auf und als sich der Deutsche vor der ersten Kurve der letzten Runde verbremste war der Ferrari-Pilot zur Stelle. Hamilton dagegen gab sich keine Blöße mehr. Souverän kontrollierte er das Geschehen, gab immer nur dann mehr Gas, wenn es nötig war und überquerte nach 57 Runden im Licht eines spektakulären Feuerwerks mit 3,380 Sekunden Vorsprung die Ziellinie.


    (Quelle: sport.de)

  • ICEMAN! :formel1::love1:


    Vettel auf P5, passiert, ist kein Beinbruch. Aber schon schade, dass er aufgrund eines Schadens das Podium verpasst hat. Zumindest Platz 4 wäre noch drin gewesen. Ohne den beschädigten Flügel wohl ein Doppel Podium für Ferrari. Schade, aber wie gesagt kein Beinbruch ;)


    Zu Hamilton. Keine große Überraschung, das wird auch genauso weitergehen mit ein paar wenigen Ausnahmen. Schumis Rekord mit den meisten Siegen in einer Saison wird gewaltig wackeln, weil Lewis aktuell keinen ernsthaften Gegner hat. Nico flennt zu viel rum, Ferrari braucht noch ein bisschen Zeit und Williams ist ganz raus ;)

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  • Spanien-GP: Rosberg schlägt Hamilton - Vettel chancenlos


    Nico Rosberg ist beim Großen Preis von Spanien der erhoffte Durchbruch gelungen. Auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona fuhr der Mercedes-Pilot ein perfektes, fehlerfreies Rennen und sicherte sich seinen ersten Sieg in diesem Jahr.


    Nach 66 Runden und 1:41:12,555 Stunden verwies der Deutsche seinen Teamkollegen Lewis Hamilton Platz 2. Der Weltmeister überquerte mit einem Rückstand von 17,551 Sekunden die Ziellinie. Sebastian Vettel, der lange auf dem 2. Platz gelegen hatte, sah als Dritter die karierte Flagge (+ 45,3).


    Kimi Räikkönen landete im zweiten Ferrari auf Platz 5. Zwischen den beiden roten Autos platzierte sich Williams-Fahrer Valtteri Bottas. Nico Hülkenberg belegte im Force India Rang 15.


    (Quelle: sport.de)

  • Geschenkter Rosberg-Sieg - Hamilton schaut dumm aus der Wäsche


    Da ist Ärger programmiert: Mercedes hat Lewis Hamilton einen sicher geglaubten Start-Ziel-Sieg in Monaco durch eine merkwürdige Strategie-Entscheidung kurz vor Rennende geraubt. Während einer Safety-Car-Phase beorderte das Team den in Führung liegenden Weltmeister zum Reifenwechsel an die Box. Blöd nur, dass er nach Nico Rosberg und Sebastian Vettel wieder zurück auf die Strecke fuhr.


    Weil sich das deutsche Duo den Boxenstopp sparte und Überholen in Monte Carlo bekanntermaßen schwierig ist, feierte Rosberg seinen dritten Triumph im Fürstentum in Folge. Durch seinen zweiten Saisonsieg verkürzte der Vize-Weltmeister den Rückstand auf Hamilton (126 Punkte) auf 10 Punkte. Vettel (98) liegt nach seinem völlig unerwarteten 2. Rang nur noch 18 Zähler hinter Rosberg.


    Für Hamilton ist der 3. Platz in Monte Carlo ein herber Rückschlag auf den Weg zu seiner Titelverteidigung. Schließlich hatte er bis zur 63. Runde das Rennen komplett im Griff, und alles sah nach dem 4. Saisonsieg des Briten aus. Nun muss der 30-Jährige zwei Wochen warten, bis er in Kanada wieder die Verhältnisse zurecht rücken kann. "Das war wirklich kein leichtes Rennen. Wir müssen darüber nachdenken, was da passiert ist", gab sich Hamilton anschließend wortkarg.


    Vettels Stallgefährte Kimi Räikkönen wurde Sechster und landete damit hinter dem Red-Bull-Duo Daniil Kvyat (4.) und Daniel Ricciardo (5.). Für den dritten deutschen Fahrer im Bunde, Nico Hülkenberg, endete der Glamour-Grand-Prix als 11. erneut ohne Punkte - wenn auch knapp. Ganz im Gegensatz zu Jenson Button (8.): Der Engländer heimste für McLaren-Honda die ersten Zähler der Saison ein. Ein Getriebeschaden von Fernando Alonso in Runde 43 verhinderte das doppelte Glück für den neuformierten britisch-japanischen Rennstall. "Ich konnte keinen Gang mehr einlegen", sagte der Spanier nach seinem vorzeitigen Aus.


    Die spektakulärste Szende des Rennens ereignete sich in Runde 63, als Toro-Rosso-Youngster Max Verstappen in die Reifenstapel krachte und die für Hamilton verhängnisvolle Safety-Car-Phase auslöste. Der Holländer scheiterte bei einem anfängerhaften Versuch, Romain Grosjean (Lotus) zu überholen und krachte in die Streckenbegrenzung. Sein Auto wurde dabei vollkommen zerstört, zum Glück blieb Verstappen unverletzt. Außer Alonso und Verstappen erreichte auch Pastor Maldonado nicht das Ziel. Der Venozelaner in Diensten von Lotus musste seinen Dienstwagen wegen eines Bremsdefekts nach 6 Runden abstellen.


    Lauda angefressen: "Absolute Fehlenscheidung"


    Bis zum Verstappen-Crash lief alles seinen gewohnten Gang. Hamilton verteidigte am Start seinen Platz gegen Rosberg und Vettel. Von da an fuhr der Brite auf den superweichen Reifen sein eigenes Rennen und vergrößerte den Vorsprung auf das Verfolgerfeld stetig. In Runde38 kam der Weltmeister zu seinem ersten Boxenstopp. Weil dieser planmäßig über die Bühne ging und Monaco im Gegensatz zum Trainingsauftakt am Donnerstag vom Regen verschont blieb, fuhr Hamilton vermeintlich dem 37. Sieg seiner Karriere entgegen, wäre da nicht die durch Verstappen ausgelöste Safety-Car-Phase gewesen.


    "Das war eine absolute Fehlentscheidung. Das muss jetzt alles analysiert werden. So eine Verwirrung darf nicht passieren. Aber Mercedes hat gewonnen. Also sollten wir die Kirche im Dorf lassen", kommentierte Mercedes-Teamaufsichtsratsboss Niki Lauda angefressen die Entscheidung von Hamiltons Renningenieur.


    Rosbergs Siegchancen waren bis dahin eigentlich auf 0 gesunken. Der Deutsche hatte vielmehr alle Hände voll damit zu tun, seinen 2. Platz gegen Vettel zu behaupten. Ohne Probleme ging der viermalige Champion Rosbergs Renntempo mit. Trotz DRS hatte er aber keine Chance, auf dem engen Circuit de Monaco den Silberpfeil-Piloten zu überholen. Auch der Versuch, sich eine Runde früher (37) frische Reifen abzuholen, nützte nichts. Da ahnte Vettel aber noch nicht, dass er zum zweiten Platz wie die Jungfrau zum Kinde kommen sollte.


    Für Hülkenberg war das sechste Saisonrennen hingegen schon früh kaputt. Der Force-India-Pilot, der von Startplatz 11 ins Rennen ging, geriet bereits in der 1. Runde mit Alonso in eine Kollision. Bei dem vom zweimaligen Weltmeister verschuldeten Unfall zerstörte sich 'Hulk' seine Frontpartie. Die Folge: Hülkenberg musste an die Box, um sich eine neue Nase zu holen und das Feld im Anschluss von hinten aufzurollen - McLaren-Mann Alonso bekam für sein Vergehen eine Fünf-Sekunden-Strafe aufgebrummt, auch wenn er die Strafe selbst für "zu hart" erachtete.


    In zwei Wochen werden die Karten beim Kanada-GP neugemischt. In Montreal haben dann Rosberg und Vettel die nächste Gelegenheit, den Rückstand auf WM-Leader Hamilton erneut zu verkürzen. Bis dahin hat Mercedes Zeit, die Ereignisse von Monaco zu analysieren und klären, wie es zu dem folgenschweren Fauxpas am Kommandostand kommen konnte.


    (Quelle: sport.de)

  • SO EINE KACKE! X(


    Ohne ERS & DRS 1,5 Sekunden hinter der Spitze zurück ist ja nicht mal so schlecht. Ich will glaube ich gar nicht wissen, was ohne dem Problem gewesen wäre. Naja, Vettel morgen mit ner Aufholjagd ;)


    Auf geht´s KIMI! :formel1:

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  • Hamilton lässt Rosberg keine Chance, Vettel wuchtet sich nach vorne


    Lewis Hamilton hat den Großen Preis von Kanada in Montreal gewonnen. Der Weltmeister verwies auf dem Circuit Gilles Villeneuve Mercedes-Rivale Nico Rosberg in 1:31:53,145 Stunden auf Rang 2 (+2,285 Sekunden). Das Podest komplettierte Williams-Pilot Valtteri Bottas (+40,600). Sebastian Vettel, der nur von Startplatz 18 ins Rennen gegangen war, landete nach starker Aufholjagd im Ferrari auf Rang 5. Ein tolles Rennen zeigte auch Nico Hülkenberg. Der Force-India-Pilot wurde trotz eines Drehers bei einem Zweikampf mit Vettel 8.


    Durch seinen 4. Saisonsieg im 7. Rennen baute Hamilton seinen Vorsprung in der WM-Wertung mit nunmehr 154 Zählern gegenüber Rosberg (134) auf 17 Punkte aus. Der Engländer verteidigte beim Start seine Führung und hatte das Rennen danach sicher im Griff. Lediglich nach dem ersten Boxenbesuch gelang es dem Vize-Champion aufzuschließen, in die für einen Überholversuch imminent wichtige DRS-Zone schaffte es der 29-Jährige jedoch nur kurz. Immer, wenn es etwas eng wurde, zog Hamilton an der Spitze das Tempo an und setzte sich wieder ab. "Meine Balance war nicht optimal, aber ich hatte Nico unter Kontrolle. Es war ein intensives Rennen", sagte der zweimalige Weltmeister, während sein Rivale zeimlich bedröppelt dreinblickte. "Ich habe gepusht wie verrückt, aber Lewis hat keine Fehler gemacht, das muss ich anerkennen. Der Speed war da, aber das Letzte hat halt an diesem Wochenende gefehlt, um zu siegen", lautete die Blitz-Analyse des Unterlegenen.


    Hinter den Silberpfeilen, die einmal mehr in einer eigenen Liga unterwegs waren, schaffte es Bottas zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podium. Der Finne profitierte dabei auch von einem Dreher seines Landsmanns Kimi Räikkönen. Der 'Iceman' hatte seinen 3. Startplatz im finnischen Duell zunächst verteidigt, musste sich am Ende jedoch mit Platz 4 begnügen.


    Vettel, der nach einer Strafe von Position 18 losfahren musste, erwischte einen Start nach Maß und machte direkt zwei Plätze gut, als die Rote Ampel erlosch. Während die Mercedes an der Spitze dem Rest um die Ohren fuhren, fräste sich der viermalige Weltmeister nach vorne. Bisweilen übertrieb es der 27-Jährige. In Runde 4 schoss Vettel beim Versuch, Fernando Alonso im McLaren-Honda in der Haarnadel zu überholen, etwas übers Ziel hinaus, auf der Geraden kassierte der Ferrari-Pilot seinen Vorgänger bei der Scuderia dann mühelos und lag bereits auf Rang 13.


    Vettel presst sich an Hülkenberg vorbei


    Danach geriet der Vormarsch ins Stocken, da Vettel hinter Felipe Massa im Williams und Sauber-Pilot Marcus Ericsson festhing. Als Folge holte die Scuderia den Deutschen zum Reifenwechsel in die Box. Auch hier hakte es, der linke Hinterreifen ließ sich nicht sofort montieren, Vettel büßte vier Sekunden ein, machte mit den härteren Soft-Reifen aber sofort Dampf.


    An der Spitze holte sich Hamilton in Runde 30 die härteren Pneus ab, sein Erzrivale Rosberg folgte einen Umlauf später und machte etwas Zeit gut, da sich der WM-Führende auf seiner ersten Runde auf den frischen Reifen einen kleinen Verbremser leistete.


    In Runde 21 kam es zum zweiten Aufeinandertreffen Vettels mit Alonso. In der letzten Schikane versuchte der Ferrari-Pilot sich vorbeizupressen, der Spanier hielt dagegen. Vettel musste einen Hopser über den neu verlegten 'Wurst-Curb' in Kauf nehmen, ehe er sich Alonso ein paar Schikanen weiter schnappte. Der McLaren-Pilot schied in Runde 47 mit einem Defekt aus, Teamkollege Jenson Button erwischte es zehn Umläufe später - das britisch-japanische Team erlebte einmal mehr ein Wochenende zum Vergessen.


    Nach Rennhälfte hatte sich die ersten Positionen eingependelt. Hamilton verwaltete seinen Vorsprung auf Rosberg, dahinter versuchte Räikkönen mit einer 2-Stopp-Strategie Platz 3 von Bottas zurückzuerobern, kam jedoch nur auf 5 Sekunden heran. Auch Vettel kam in Runde 36 zum zweiten Garagenbesuch und kämpfte sich auf der Soft-Mischung noch auf Rang 5 vor.


    Der Höhepunkt aus deutscher Sicht ereignete sich in Runde 44: Vettel presste sich in der letzten Schikane außen an Hülkenberg vorbei. Der Force India ruschte über den Randstein und drehte sich. "Ich habe ihn nicht berührt", funkte Vettel sofort an die Scuderia-Box. "Wir wären kollidiert, hätte ich nicht zurückgezogen", beschwerte sich dagegen sein Landsmann am Radio.


    Vorne fuhren die Silberpfeile souverän dem 6. Sieg der Saison entgegen. Nur einmal, in Runde 52, schaffte es Rosberg ins DRS-Fenster, Hamilton konterte mit einigen schnellen Runden und tütete seinen 37. GP-Sieg ein.


    (Quelle: sport.de)

  • 3. Saisonsieg: Rosberg herrscht über die Steiermark


    Nico Rosberg hat den Großen Preis von Österreich gewonnen und sich im WM-Kampf eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Silberpfeil-Pilot siegte auf der Hügelpiste in der Steiermark nach 1:30:16,930 Stunden vor Lewis Hamilton (+8,8 Sekunden) und liegt mit 159 Punkten im WM-Tableau nur noch zehn Zähler hinter seinem Mercedes-Rivalen (169 Punkte).


    Sebastian Vettel landete nach einem verkorksten Boxenstopp seiner Ferrari-Crew hinter Williams-Pilot Felipe Massa nur auf dem 4. Platz. Nico Hülkenberg belegte im Force India Rang 6. Einen Schreckmoment erlebten Fernando Alonso und Kimi Räikkönen, die in der ersten Runde spektakulär kollidierten. Beide blieben glücklicherweise unverletzt. Jenson Buttons Ausfall in Runde 8 machte das Horror-Wochenende für McLaren-Honda komplett. Es war bereits der dritte Doppelausfall des britisch-japanischen Teams in dieser Saison.


    Die Entscheidung um den Sieg fiel am Start: Rosberg löste sich von Startposition 2 am besten aus dem Stand und beschleunigte Polesetter Hamilton auf dem Weg zur ersten Kurve locker aus. Danach machte der Vize-Weltmeister auf der Bergauf-Geraden die Tür zu und verteidigte seine Führung auch in Kurve 2. Nach der ersten Boxenstopp-Phase zur Rennmitte kassierte Hamilton wegen Überquerens der Boxenlinie zudem eine 5-Sekunden-Strafe und war danach im Kampf um den Sieg chancenlos.


    Pech hatte Sebastian Vettel: Der Ferrari-Pilot lag bis zum Reifenwechsel souverän auf Podest-Kurs, büßte seinen 3. Platz aber wegen eines Schlagschraubers ein, der beim Stopp an seinem rechten Hinterreifen klemmte. Quälend lange 13 Sekunden stand der 27-Jährige in der Garage. Massa bedankte sich und übernahm Rang 3. Vettel versuchte auf der härteren Reifenmischung nochmals alles, um sich seine Position vom Brasilianer zurückzuerobern. Obwohl er seinen Ferrari ins DRS-Fenster heranschob, reichte es nicht für ein Überholmanöver. "Wir kamen an Massa nicht vorbei, die Jungs von Williams sind auf der Geraden einfach sehr flott", sagte der Ferrari-Pilot, der zum dritten Mal in dieser Saison das Podest verpasste: "Ich habe versucht, ihn in einen Fehler zu hetzen, aber das hat nicht geklappt", so Vettel.


    Alonso kracht in Räikkönen


    Schon in der 1. Runde hatte sich ein spektakulärer Crash zwischen Räikkönen und Alonso ereignet. Die Reifen des Ferrari-Piloten drehten beim Herausbeschleunigen aus dem zweiten Bergaufknick mächtig durch. Der Finne verlor die Kontrolle über seinen Boliden und kam nach links ab, wo Alonso im McLaren-Honda nicht mehr reagieren konnte und in seinen früheren Teamkollegen krachte.


    Alonsos Wagen schob sich dabei über die Nase des Ferrari. Schräg aufeinanderliegend, schlitterten beide die Leitplanke entlang. Glücklicherweise stiegen beide Piloten unmittelbar nach dem Crash aus und winkten den Zuschauern zu. "Ich bin okay. So gefährlich war es nicht. Bei mir haben die Räder durchgedreht, dann bin ich nach links gekommen. Das war alles, das passiert", gab der 'Iceman' gewohnt nüchtern zu Protokoll. Alonso suchte mit leichten Knieschmerzen das Medical Center auf, sah die Sache ebenfalls nicht so dramatisch: "Es war ein normaler Rennunfall. Solche Unfälle passieren. Kimi hat sein Auto verloren und ich war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort."


    Als Folge des Unfalls übernahm das Safety Car bis zur 6. Runde das Kommando. Rosberg gewann auch den Re-Start souverän und zog von der Spitze kontinuierlich davon. In Runde 34 kam der Führende zum Reifenwechsel, sein Rivale stattete der Mercedes-Crew zwei Umläufe später einen Besuch ab.


    Seine ohnehin geringen Chancen auf den Sieg ruinierte sich der Engländer, als er bei der Boxenausfahrt die weiße Linie mit seinem linken Vorderreifen überquerte. Die Kommissare brummten Hamilton eine 5-Sekunden-Strafe auf. Rosberg fuhr ungefährdet seinen 3. Saisonsieg ein und wiederholte seinen Vorjahreserfolg. "Es ist natürlich ein tolles Gefühl, hier wieder zu gewinnen. Nach dem Start war alles klar, dann konnte ich mein Rennen fahren und es kontrollieren", freute sich der 29-Jährige.


    Ein hervorragendes Rennen zeigte auch Le-Mans-Sieger Nico Hülkenberg. Der 27-Jährige verteidigte Startposition 5 in der Anfangsphase gekonnt vor dem überlegenen Williams von Valtteri Bottas, erst in der 25. Runde bremste sich der Finne in Kurve 2 vorbei. Nachdem er Platz 5 in der Box kurzzeitig zurückerobert hatte, schnappte sich Bottas auf der härteren Reifenmischung den Force India erneut. "Es war mich schwierig, mit Bottas mitzuhalten", resümierte Hülkenberg: "Williams ist einfach zu stark, da musste ich zurückstecken, sonst hätte ich noch meine Reifen ruiniert. Platz 6 nach Hause zu fahren, war dann nicht mehr so schwierig."


    (Quelle: sport.de)

  • Hamilton triumphiert im Regen von Silverstone


    Lokalmatador Lewis Hamilton hat den Großen von Großbritannien gewonnen. Der Mercedes-Pilot setzte sich in einem packenden Rennen vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg durch. Auf den 3. Platz schaffte es Sebastian Vettel im Ferrari.


    Am Start lief es zunächst nicht nach Plan für Mercedes: Aus Startreihe 2 beschleunigten die Williams-Piloten Felipe Massa und Valtteri Bottas die vor ihnen gestarteten Silberpfeil-Piloten Hamilton und Rosberg aus. Hamilton schaffte es immerhin, noch in Kurve 1 wieder an Bottas vorbeizugehen. Aber die Führung war futsch.


    Einen Super-Start erwischte Hülkenberg, der sich von Position 9 auf Platz 5 katapultierte, unter anderem vorbei an den beiden Ferrari von Räikkönen und Vettel. Der Deutsche rutschte sogar in Runde 1 noch auf Platz 8 hinter Red-Bull-Mann Daniil Kvyat zurück. Ein Crash am Ende des Feldes brachte das Aus für beide Lotus und eine Safety-Car-Phase, um die haverierten Autos gefahrlos bergen zu können.


    Beim fliegende Re-Start nach Runde 3 versuchte Hamilton, die Verhältnisse wieder zurecht zu rücken – allerdings mit der Brechstange. Die Folge: Der Brite kam von der Strecke ab, Bottas nutzte seine Chance und stieß auf Platz 2 vor. Ähnlich erging es Vettel, der nach einem vergeblichen Angriff auf den vor ihm fahrenden Kvyat von Force-India-Fahrer Sergio Perez kassiert wurde. Erst in Umlauf 10 gelang es Vettel, sich Platz 8 zurückzuholen.


    An der Spitze entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Massa und Bottas. Der Finne war der deutlich schnellere der beiden Williams-Piloten, schaffte es jedoch nicht, an seinem Stallgefährten vorbei zu kommen. Nutznießer dieses Teamhändels war Hamilton. Der Brite schaute sich das Duell vor ihm bis zur 20. Runde in Ruhe an, dann bog er in die Boxengasse ab. Dieser sogenannte Undercut gegen beide vor ihm fahrenden Williams brachte Hamilton die Führung zurück. Rosberg dagegen kam nicht an Bottas vorbei, obwohl er eine Runde früher als der Finne stoppte.


    Für die Ferrari-Piloten zahlte sich die Undercut-Strategie dagegen aus: Sehr frühe Stopps in den Runden 14 und 15 brachten Räikkönen und Vettel zurück auf die Plätze, von denen sie gestartet waren. Zur Halbzeit schien das Rennen entschieden: Hamilton hatte sich bereits einen komfortablen Vorsprung herausgefahren, Rosberg hing auf Platz 4 hinter Massa und Bottas fest. Doch dann wirbelte der englische Regen noch einmal alles durcheinander.


    (Quelle: sport.de)

  • Tja, wie heute bekannt wurde, hat die Formel 1 ihren ersten Todesfall seit Ayrton Senna zu beklagen, Jules Bianchi erlag nun seinen Verletzungen von seinem schrecklichen Unfall beim Japan GP letzten Jahres. Wirklich schade um dieses unglaubliche Talent, er wäre bestimmt über kurz oder lang an der Spitze angekommen. Ich persönlich war sehr schockiert über diese Meldung heute morgen und musste ehrlich gesagt eine kleine Träne aus meinem Auge wischen. In diesem Sinne: R.I.P. Jules Bianchi

  • Gefreut hat mich die Meldung natürlich nicht, aber sie ist doch irgendwie beruhigend. Der Arme wäre nie wieder er selbst gewesen, sein Vater sagte bereits dass es aktuell sehr unteträglich sei und es für alle einfacher gewesen wäre, wenn er bei dem Unfall gestorben wäre. Jules war ein richtig großes Talent und ich bin mir sicher, dass er diese oder spätestens nächste Saison bei Ferrari gefahren wäre. Eine Geschichte die einen unendlich traurig macht. Habe es heute morgen direkt beim Aufstehen durch die F1 App erfahren und war mega traurig aber für ihn ist es die Erlösung. In diesem Sinne schließe ich mich natürlich an. R.I.P Jules :wink1:

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  • Vettel feiert nach einem Husarenritt seinen ersten Ungarn-Sieg


    Sebastian Vettel hat im sonnigen Budapest einen Sahnetag erwischt. Beim Großen Preis von Ungarn gelangen dem Ferrari-Piloten ein Traumstart und ein perfektes Rennen, das er mit seinem zweiten Sieg in dieser Saison krönte. Nach 1:46:09,985 Stunden überquerte der viermalige Weltmeister unter dem Jubel der Ferrari-Crew als Erster die Ziellinie. Nach einem turbulenten Rennen auf dem Hungaroring raste überraschend das Red-Bull-Duo Daniil Kvyat (+ 15,7 Sekunden) und Daniel Ricciardo (+ 25,0) auf die Plätze 2 und 3.


    Die favorisierten Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton und Nico Rosberg erlebten einen rabenschwarzen Tag. Hamilton kam nur auf Rang 6, Rosberg musste sich sogar mit Position 8 begnügen. Nico Hülkenberg schied nach einem Unfall in Runde 43 aus. Jubel herrschte hingegen bei Toro Rosso und bei McLaren-Honda. Max Verstappen und Fernando Alonso nutzten die Ausrutscher der Favoriten und holten die Ränge 4 und 5.


    (Quelle: sport.de)

  • Belgien-GP: Hamilton lässt Rosberg keine Chance


    Triumph für Lewis Hamilton - Trauer bei Sebastian Vettel. Während Hamilton beim Großen Preis von Belgien souverän zu seinem sechsten Saisonsieg raste, ging der Poker von Vettel nicht auf.


    Mit einer Einstopp-Strategie hatte das Ferrari-Team versucht, den viermaligen Champion aufs Podium zu bringen - doch in der vorletzten Runde platzte mit einem Reifen an Vettels rotem Renner auch die Hoffnung auf Platz 3 beim 11. Saison-Rennen. Den Platz hinter dem zweiten Mercedes-Mann Nico Rosberg, der einmal mehr chancenlos gegen seinen Teamkollegen war, erbte Lotus-Pilot Romain Grosjean.


    Schon am Start ließ Rosberg alle Siegchancen liegen. Das neue Start-Prozedere, bei dem der Pilot für die Einstellung der Kupplung alleine verantwortlich ist, ging beim deutschen Mercedes-Mann offenbar kräftig daneben. Von Startplatz 2 fiel er auf Platz 5 zurück, Bottas, Perez und Ricciardo schlüpften noch vor der ersten Kurve durch. Auch der von Platz 8 gestartete Vettel war kurzzeitig vorbei an Rosberg, musste sich dann aber doch zunächst auf Platz 6 hinter seinem Landsmann einsortieren.


    Hamilton, der sich am Vortag zum 6. Mal in Folge die Pole Position gesichert hatte, ließ dagegen nichts anbrennen. Der Brite behauptete nach dem Erlöschen der Startampel problemlos die Spitze des Feldes. Den Angriff von Perez am Ende der langen Kemmel Straight wehrte der Brite souverän ab und baute anschließend bis zum Ende der ersten Runde seinen Vorsprung bereits auf mehr als 1,5 Sekunden aus.


    Rosberg berappelte sich schnell. Schon Ende von Umlauf 1 kassierte er den vor ihm fahrenden Bottas, kurz darauf ging auch Vettel an dem Finnen vorbei. Ein Fehler seines Teams warf Bottas später noch weiter zurück: Beim ersten Stopp montierten die Mechaniker drei Medium- und einen Soft-Reifen an seinen Dienstwagen. Für diesen Regelverstoß brummten die Renningenieure Bottas eine Durchfahrtsstrafe auf. Von Platz 3 gestarte,t landete der Williams-Mann am Ende nur auf Platz 9.


    Rosberg und Vettel spülten die frühen ersten Stopps von Ricciardo und Perez in den Runden 8 und 9 erstmals auf die Podiumsplätze 2 und 3 nach vorne. Rosberg drehte vier weitere Runden auf dem 7,004 km langen Kurs, bevor er zu seinem ersten Reifenservice in die Boxengasse abbog - trotzdem kam er vor Perez und Ricciardo auf die Strecke zurück. Dagegen fiel Vettel, der zwei weitere Runden später stoppte, noch hinter Grosjean auf Rang 6 zurück.


    Hamilton, der in Runde 14 erstmals Reifen wechselte, blieb auch nach der ersten Boxenstopp-Runde unangefochten in Front, büßte allerdings die Hälfte des Vorsprungs zunächst ein – 3,5 Sekunden trennten die beiden Mercedes-Piloten nach 15 Runden nur noch. Rosbergs Chancen auf einen Sieg schienen wieder zu steigen. Doch die Hoffnung währte nicht lange, nach einer Virtual-Safety-Car-Phase, verursacht durch den Ausfall von Ricciardo, machte Hamilton wieder Ernst und zog erneut auf und davon.


    (Quelle: Sport.de)

  • Italien-GP: Vettel holt das Maximum bei Hamiltons Gala-Fahrt


    Lewis Hamilton hat seine bestechende Form mit nach Italien gebracht und im Königlichen Park in Monza eindrucksvoll demonstriert. Beim Großen Preis von Italien fuhr der Mercedes-Pilot einen souveränen Start-Ziel-Sieg heraus und gewann im 12. WM-Lauf sein siebtes Rennen. Nach 1:18:00,688 Stunden überquerte der Weltmeister als Erster die Ziellinie und brummte seinem ersten Verfolger 25,042 Sekunden auf.


    Dieser hieß Sebastian Vettel. Der Ferrari-Star holte aus seinem Auto das Maximum heraus und durfte nach 53 Runden Schwerstarbeit als Zweiter auf das Podest klettern und den Jubel der italienischen Fans genießen. Platz 3 ging an Felipe Massa. Der Williams-Pilot kam 47,635 Sekunden hinter Hamilton ins Ziel.


    Dahinter folgten Williams-Mann Valtteri Bottas und Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari. Force-India-Pilot Nico Hülkenberg beendete das Rennen hinter seinem Teamkollegen Sergio Perez auf Platz 7. Nico Rosberg hatte großes Pech. Drei Runden vor Schluss schied der Silberpfeil-Pilot auf Platz 3 liegend mit einem Motorschaden aus und verlor in der WM-Wertung weiter Boden auf seinen Teamkollegen und WM-Rivalen Hamilton.


    Rosbergs Rennen und WM-Traum geht in Rauch auf


    Schon beim Start legte der Weltmeister und Saison-Dominator Hamilton den Grundstein für den 40. Sieg seiner Karriere. Der Pole-Setter verteidigte seine Führung vor Vettel, Massa, Bottas, Perez und Rosberg. Hülkenberg war Neunter. Der große Pechvogel war wieder einmal Räikkönen. Der Finne kam beim Start nicht vom Fleck und wurde durchgereicht bis ans Ende des Feldes. Rosberg wurde durch Räikkönen stark behindert und fiel von Startplatz 4 auf Rang 6 zurück.


    Danach beruhigte sich das Geschehen sehr schnell. An der Spitze gelang es Hamilton, die Überlegenheit seines Autos auszuspielen. Nach 10 Runden hatte sich der Weltmeister fast 6 Sekunden auf seinen Verfolger Vettel herausgefahren. Rosberg hing zu diesem Zeitpunkt auf Platz 5 fest und kam nicht an Williams-Pilot Bottas vorbei. Bis zur 19. Runde biss sich Rosberg vergeblich die Zähne am Finnen aus – dann bog er als Erster der Top-Piloten in die Boxengasse ein. Dieser Schachzug saß. Durch den frühen Stopp gelang es dem frisch gebackenen Vater, an den Williams-Fahrern Massa und Bottas, die in Runde 20 und 23 stoppten, vorbeizukommen.


    Vettel kam erst in Runde 26 zu seinem einzigen Stopp. Einen Umlauf später lenkte Hamilton ein zum Service – und verteidigte natürlich leicht und locker seine Führung vor Vettel und Rosberg, der sich bis auf Rang 3 vorgekämpft hatte. Der deutsche Mercedes-Pilot machte sich fortan an die Verfolgung seines Landsmannes im Ferrari, der rund 5 Sekunden vor ihm fuhr.


    Während Hamilton seinen Vorsprung auf Vettel kontinuierlich ausbaute, kämpfte sich Rosberg Runde um Runde näher an Vettel heran. In Runde 51 trennten die beiden Deutschen nur noch 1,2 Sekunden. Doch dann machte es ‘Peng‘ im Heck von Rosbergs Mercedes. Der Motor ging hoch und die WM-Träume des 30-Jährigen erhielten einen großen Dämpfer. "Es ging alles völlig in die Hose an diesem Wochenende", sagte Rosberg enttäuscht. Ein halbwegs versöhnliches Ende erlebte dagegen Räikkönen, der sich nach einer tollen Aufholjagd noch mit Platz 5 trösten konnte.


    (Quelle: Sport.de)

  • Singapur-GP: Vettel siegt ganz cool in der Hitze der Nacht


    Sebastian Vettel hat in der nächtlichen Hitze von Singapur kühlen Kopf und den Durchblick bewahrt. Nach 61 Runden und 2:01:22,118 Stunden Schwerstarbeit überquerte der Ferrari-Star die Ziellinie des Marina Bay Street Circuit als Erster und feierte seinen dritten Saisonsieg für die Scuderia. Auch der zweite Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen schaffte es als Dritter aufs Podium (+ 17,154 Sekunden). Zwischen die beide Ex-Weltmeister schob sich Daniel Ricciardo, der mit seinem Red Bull mit 1,428 Sekunden Rückstand auf Vettel auf Rang 2 raste.


    Erst auf Rang 4 kam der erste Mercedes mit Nico Rosberg am Steuer, der das Maximum herausholte. Sein Teamkollege Lewis Hamilton, der Führende in der WM, gab das Rennen wegen fehlender Leistung in Runde 34 auf. Auch Force-India-Fahrer Nico Hülkenberg sah die Ziellinie nicht.


    (Quelle: Sport.de)

  • 8. Saisonsieg: Hamilton herrscht über Suzuka


    Lewis Hamilton hat den Großen Preis von Japan gewonnen und Mercedes-Rivale Nico Rosberg im WM-Kampf eine empfindliche Schlappe zugefügt.


    Der Weltmeister überrumpelte seinen Stallkollegen schon direkt nach dem Start und raste nach 1:26:06,508 Stunden mit 19 Sekunden Vorsprung auf seinen Stallrivalen ungefährdet als Erster über die Ziellinie. Sebastian Vettel landete hinter dem Silberpfeil-Duo auf Rang 3. Nico Hülkenberg erwischte im Force-India einen Sahnetag und wurde 6.


    Mit seinem 8. Saisonsieg baute Hamilton (277 Punkte) seine Führung in der WM-Wertung aus. Rosberg (229) liegt bei noch fünf ausstehenden Rennen bereits 48 Zähler zurück, verschaffte sich gegen Verfolger Vettel (218) aber immerhin ein wenig Luft im Kampf um Platz 2.


    (Quelle: Sport.de)