• Rubens Barrichello heißt der schnellste Mann im 1. Freien Training in Monaco. Bei Red Bull lief das Doppel-Diffusor-Debüt nicht nach Wunsch.


    Monaco. Glamour, Promis und Motoren. Für Red Bull soll das Saisonhighlight im Fürstentum auch den ersten Schritt in Richtung Brawn GP darstellen. Denn zum ersten Mal fahren Sebastian Vettel und Mark Webber mit dem neuen Doppel-Diffusor, zu sehen gab es diesen allerdings noch nicht. Viel gefahren sind die beiden Piloten damit auch nicht: Vettel stellte seinen RB5 mit rauchendem Heck ab, ein vermuteter Motorschaden. Webber kam nach einer langsamen Runde mit starken Vibrationen fluchend an die Box zurück.


    Die Bestzeiten fuhren andere. In 1:17.189 Minuten fuhr Rubens Barrichello die schnellste Runde des Vormittags. Damit war der Brawn-Pilot drei Zehntel schneller als Felipe Massa und Lewis Hamilton auf den Verfolgerrängen. Die gute Frühform von Ferrari und McLaren bestätigten Heikki Kovalainen und Kimi Räikkönen auf den Plätzen 4 und 5. Dahinter rangierten sich die Trainingsweltmeister von Williams ein. Allerdings fuhr Kazuki Nakajima einen Tick schneller als Teamkollege Nico Rosberg.


    Einen Leitplankeneinschlag gab es in den ersten 90 Minuten noch nicht. Dafür suchten Heikki Kovalainen und Rubens Barrichello in der Sainte Devote den Notausgang auf.


    Bei BMW Sauber lief im 1. Training noch nichts zusammen. Robert Kubica beklagte sich im Funk über schlechte Traktion und Bremsstabilität. Als 16. war er nur unwesentlich schneller unterwegs als sein Teamkollege Nick Heidfeld auf Position 17. Die Schlusslichter bildeten Adrian Sutil und die beiden Toyota von Timo Glock und Jarno Trulli.



    Quelle: formel1.de


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  • Die Jagd nach der begehrten Donnerstags-Bestzeit in Monaco gewann Nico Rosberg. Robert Kubicas Motor löste sich in Rauch auf.


    Freitags-Bestzeiten haben normalerweise wenig Bedeutung. In Monaco ist das anders. Erstens gibt es am Freitag keine Bestzeit, da schon am Donnerstag die Trainings gefahren werden und zweitens steht man dadurch zwei Tage lang in den Zeitenlisten ganz vorne. Bei einem Klassiker wie dem Monaco Grand Prix ist es deswegen durchaus verlockend, den ersten Trainingstag mit der schnellsten Zeit zu beenden. Dementsprechend wurde im zweiten Training am Donnerstagnachmittag auch auf die Tube gedrückt.


    So war anhand der Zeitsprünge gegen Ende des Trainings deutlich zu sehen, dass einige Benzin aus dem Tank genommen hatten, um eine gute Zeit zu setzen. Diesen Sprint zur begehrtesten Trainings-Bestzeit gewann am Ende Nico Rosberg mit knappem Vorsprung. Mit seiner Zeit von 1:15.243 hatte er zwei Zehntel Vorsprung auf Lewis Hamilton. In den Top Fünf folgten Rubens Barrichello, Jenson Button und Felipe. Wie intensiv gekämpft wurde, zeigte eine Szene zwischen Massa und Giancarlo Fisichella. Der Italiener wollte eine schnelle Runde drehen, blieb aber hinter dem Ferrari hängen, weswegen er sich beim Überholen mit wilden Gesten bei Massa beschwerte.


    Sebastian Vettel konnte sich den sechsten Platz sichern. Wie Mark Webber, der am Ende Zwölfter wurde, hatte er aber einen etwas schleppenden Start in die Session. Erst nach rund einer halben Stunde kam Vettel auf die Strecke, bei Webber dauerte es rund 45 Minuten. Hinter dem Deutschen waren noch Heikki Kovalainen, Kimi Räikkönen, Kazuki Nakajima und Nelson Piquet Jr. in die Top Ten gefahren. Fernando Alonso hatte sich auch noch vor Webber gequetscht. Adrian Sutil zeigte mit Rang 13 ein kleines Lebenszeichen. Nicht so gut lief es für Sebastien Buemi, Nick Heidfeld und Timo Glock. Sie landeten auf den Rängen 15, 17 und 18.


    Gar kein Glück hatte Robert Kubica. Am Morgen musste er wegen Bremsproblemen länger in der Box stehen als geplant, hatte am Nachmittag also einiges aufzuholen. Doch nach sechs Minuten war für den Polen die Session schon wieder vorbei. In der Auffahrt zum Casino fing das Heck seines F1.09 zu rauchen an und schließlich schlugen Flammen daraus hervor. Die Session war für Kubica damit vorbei, an Daten hatte er kaum etwas und der Motor dürfte wohl auch hinüber sein.


    Nur etwas zu viel riskiert aber ohne Folgen davongekommen waren die Piloten, die in Sainte Devote etwas zu viel riskierten und den Notausgang nutzen mussten. Auf der Jagd nach guten Zeiten passierte das einigen. Sutil fuhr geradeaus, Massa ebenfalls, gleich ging es Webber und Bourdais. Ebenfalls verbremst hatten sich Andernorts verbremst hatten sich Vettel und Rosberg.



    Quelle: formel1.de


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  • Formel 1: Zwei neue Teams ab 2010


    Ab 2010 soll es zwei weitere Teams in der Königsklasse Formel 1 geben. Der Rennstall Campos Meta 1 aus Spanien und das US-Team USGPE meldeten sich rechtzeitig für das Jahr 2010 an.


    Bei dem USGPE-Team, das von North Carolina aus geführt werden soll, sei Danica Patrick eine heiße Kandidatin für das Cockpit, da sie bereits 2008 in der Indy-Car-Serie erfolgreich war.


    Geplant sei allgemein die Aufstockung der Teams auf 13 seitens der FIA. Zur Zeit ist die Formel 1 dennoch wegen der Diskussionen über die Einführung der Budgetobergrenze uneinig über ihre Zukunft, da viele Teams mit dem Ausstieg drohen.



    Quelle: shortnews.de

  • Renault und Fernando Alonso sicherten sich die dritte Bestzeit des Monaco-Wochenendes. Für BMW Sauber und Toyota lief es erneut nicht nach Plan.


    Fernando Alonso rechnet sich für das Rennen in Monaco einiges aus. Im 3. Freien Training bestätigte er diese Vorhersage mit einer Bestzeit. In 1:15.164 Minuten drehte der Spanier die schnellste Zeit des Vormittags. Allerdings klemmte ihm Jenson Button mit gerade einmal 0,069 Sekunden Rückstand im Diffusor.


    Den Aufwärtstrend von McLaren Mercedes bestätigte Heikki Kovalainen, der mit gut einem Zehntel Rückstand Platz 3 der Zeitenliste belegte. Sein Teamkollege Lewis Hamilton hatte lange Zeit das Training angeführt, landete schlißlich aber auf Rang 7.


    Ebenfalls wieder gut unterwegs waren die Ferrari von Felipe Massa (5. Platz) und Kimi Räikkönen (6. Platz), die in Monaco wieder ein Stückchen an die Spitze herangerückt zu sein scheinen. Vor ihnen platzierte sich Rubens Barrichello auf dem 4. Platz. Die Top-10 rundeten Sebastian Vettel, Nico Rosberg und Mark Webber ab.


    Toyota und BMW Sauber fuhren auch am Samstagvormittag dem Feld hinterher. Timo Glock, Robert Kubica, Nick Heidfeld und Jarno Trulli belegten geschlossen die letzten vier Ränge der Zeitentabelle. Sogar die Force India von Adrian Sutil und Giancarlo Fisichella waren als 12. und 14. vor dem Quartett der Enttäuschten platziert. Fisichella legte in der Hafenschikane den einzigen Dreher des Trainings hin. Noch gab es am gesamten F1-Wochenende keinen Leitplankenkontakt.



    Quelle: formel1.de


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  • Jenson Button fuhr in Monaco auf die Pole Position. Ferrari und Kimi Räikkönen meldeten sich mit Platz 2 zurück.


    Kaum Überholchancen, eine enge Strecke und ein langes Rennen: Nirgends ist die Pole Position so wichtig wie in Monaco. Jenson Button kann sich glücklich schätzen, dass er diese in allerletzter Sekunde dem Finnen Kimin Räikkönen entreißen konnte. Nur 25 Hundertstel trennen den WM-Spitzenreiter vom Ex-Weltmeister.


    Auf dem dritten Platz reihte sich mit Rubens Barrichello der zweite Brawn-Pilot vor Sebastian Vettel und dem zweiten Ferrari von Felipe Massa ein. Nico Rosberg komplettiert die Top-6. Für Heikki Kovalainen reichte es im Q3 nur zu Rang 7. Bis dahin hatte der McLaren-Fahrer in den ersten beiden Sessions weiter vorne mitmischen können.
    Enttäschung bei Toyota und BMW


    In allen drei Freien Trainings blieben die Piloten ohne Unfall, im Qualifying holten ausgerechnet die Toppiloten die Leitplankenkontakte nach: Erst driftete Felipe Massa in der Schwimmbadschikane in die Begrenzung, als das Heck seines Ferrari ausbrach, dann schmiss Lewis Hamilton seinen McLaren in die Reifenstapel. Der Unterschied: Massa konnte sein Auto an die Box schleppen und weiterfahren, Hamilton schied hingegen mit einer gebrochenen Radaufhängung hinten links aus.


    "Ich habe einen Fehler gemacht", gab Hamilton zu. "Das ganze Wochenende lief gut und ich entschuldige mich beim Team. Klar schluckt man das nicht leicht, aber man lernt aus Fehlern. Das macht mich stärker."


    Neben Hamilton scheiterten auch beide BMW Sauber und beide Toyota im ersten Qualifying. "Das ist natürlich sehr enttäuschend", beklagte sich Nick Heidfeld. "Man fährt sich auf Deutsch gesagt den Arsch ab und was dabei raus kommt, ist nicht mal annähernd zufriedenstellend." BMW Sauber habe beim Auto keinen Fortschritt erzielt. "Nichts ging in die richtige Richtung. Ich denke nach wie vor, dass wir zu wenig Neuerungen und Updates am Auto bekommen haben. In Barcelona gab es zwar etwas, aber das ist offensichtlich nicht genug."


    Ähnlich enttäuscht war Timo Glock nach seinem Ausscheiden. "Ich habe von der Runde her alles versucht", sagte Glock. "Schon mit dem ersten Satz war ich zwei Mal an der Mauer. Ich wollte alles rausquetschen, damit wir es ins Q2 schaffen, aber das Auto ist hier weit weg von irgendeinem Speed. Ich habe mich dieses Wochenende mehr im Kreis gedreht als ich gefahren bin." So auch beim letzten Angriff kurz vor dem Ende des Q1. "Bei keiner Änderung ist etwas passiert, wir hatten immer den gleichen Speed."


    Adrian Sutil hatte hingegen gut lachen. Er schaffte den Sprung ins Q2 und feierte diesen wie eine kleine Pole. "Es hat Spaß gemacht, sitzen zu bleiben und das Q2 zu fahren", sagte er. Wobei er zugibt, dass die rote Flagge beim Hamilton-Unfall ihm geholfen habe. "Trotzdem waren es gute Runden."



    Das Qualifying im Überblick


    1. Session
    Zwischenfälle: Massa schlägt an; Hamilton fliegt ab (Abbruch), Dreher Glock
    ausgeschieden: Hamilton, Heidfeld, Kubica, Trulli, Glock
    Top-6: Rosberg, Button, Webber, Massa, Barrichello, Kovalainen


    2. Session
    Zwischenfälle: Dreher Piquet, Fisichella Schikane abgekürzt (2 Zeiten gestrichen)
    ausgeschieden: Buemi, Piquet, Fisichella, Bourdais, Sutil
    Top-6: Räikkönen, Kovalainen, Webber, Barrichello, Rosberg, Vettel


    3. Session
    Zwischenfälle: keine
    Top-6: Button, Räikkönen, Barrichello, Vettel, Massa, Rosberg



    Quelle: formel1.de


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  • Formel 1: Button ist der König von Monaco


    Grün vor Rot: Jenson Button gewinnt den Grand Prix von Monaco vor seinem Teamkollegen Barrichello. Dann folgen zwei Ferrari.


    Monte Carlo - Als WM-Spitzenreiter Jenson Button seine Siegesserie in Monte Carlo fortsetzte(Die Bilder) , hing Sebastian Vettels Red Bull schon lange am Abschlepphaken.


    Bereits in Runde 16 endete der große Traum vom Formel-1-Triumph in Monaco für den Shootingstar aus Heppenheim nach einem Fahrfehler im Reifenstapel.


    Nach der dritten Nullnummer liegt Vettel in der WM-Wertung schon 28 Punkte hinter Button zurück, der zu seinem fünften Triumph im sechsten Saisonrennen raste.


    "Teuer bestraft"


    "Ich hatte leider einen Fehler. Der wird hier leider teuer bestraft", sagte Vettel nach dem vorzeitigen Dienstende: "Da war der Zug nach vorne aber ohnehin schon abgefahren. Schon ab der zweiten Runde hatte ich im Rückspiegel gesehen, dass die Hinterreifen abgefahren waren. Das hat uns das Genick gebrochen."


    Das Rennen um den WM-Titel will Vettel dennoch nicht aufgeben.


    "Es gibt noch genug Rennen, und es ist ja nicht gesagt, dass die Anderen immer ins Ziel kommen. Die Hoffnung sollte man nach einem Rennen noch nicht aufgeben", sagte der 21-Jährige, der bei seinem Triumph im Regen von Shanghai als einziger Fahrer in diesem Jahr Button schon mal geschlagen hat.


    1700 Tage Durststrecke


    Mit seinem ersten Erfolg in den Straßenschluchten Monte Carlos hat Buttons Erfolgsgeschichte einen neuen Höhepunkt erreicht. Seinen Teamkollegen Rubens Barrichello hatte der 29-Jährige beim sechsten Grand-Prix-Erfolg seiner Karriere und dem dritten Brawn-Doppelsieg in diesem Jahr klar im Griff.


    In der Gesamtwertung baute er seinen Vorsprung vor "Rubinho", der auch einen Tag nach seinem 37. Geburtstag vergeblich auf den ersten Sieg nach inzwischen 1700 Tagen Durststrecke hoffte, auf 16 Punkte aus (51:35). Vettel blieb mit 23 Zählern immerhin Dritter.


    Ferrari auf drei und vier


    Während Ferrari sich mit den Plätzen drei und vier für Kimi Räikkönen (Finnland) und Felipe Massa (Brasilien) in der Spitzengruppe zurückmeldete, war der in Wiesbaden geborene Nico Rosberg bei seinem "Heimspiel" als Sechster der beste deutsche Fahrer und holte drei weitere WM-Punkte.


    Dagegen hatten Toyota-Pilot Timo Glock (Wersau) auf Platz 10, BMW-Fahrer Nick Heidfeld (Mönchengladbach) als 11. und Adrian Sutil (Gräfelfing) im Force India als 14. mit der Punktevergabe überhaupt nichts zu tun.


    Ebenso wie McLaren-Mercedes, für das Weltmeister und Vorjahressieger Lewis Hamilton (Großbritannien) überrundet wurde und lediglich Platz 12 belegte.


    Stau hinter Vettel


    Vettel erwischte mit dem leichtesten Auto im Feld einen mäßigen Start und konnte nicht in die Spitzengruppe vorfahren. Barrichello schoss an Räikkönen vorbei und sorgte für eine Doppel-Führung der Brawns - da war das Rennen eigentlich schon gelaufen.


    Button zeigte schnell seine derzeitige Ausnahmestellung und setzte sich frühzeitig ab, Vettel dagegen hatte Probleme mit dem Hinterreifen.


    Er verlor vier Sekunden pro Runde, hinter ihm bildete sich ein regelrechter Stau. Nachdem er in der zehnten Runde Rosberg, Massa und Heikki Kovalainen auf einmal passieren lassen musste, fuhr er sein immer langsamer werdendes Auto in die Box.


    "Zu spät auf der Bremse"


    Anschließend riskierte der Heppenheimer zu viel und rutschte in der St.-Devote-Kurve am Ende der Zielgeraden in die Reifenstapel. "Ich war zu spät auf der Bremse und habe das Auto verloren", sagte er.


    Die "Spazierfahrt" der Brawn-Autos verfolgte Vettel dann nur noch als Zuschauer.



    Quelle: sport1.de

  • Langweiliges Rennen, war aber auch nicht anders zu erwarten. Jenson Button mit einem sehr verdienten Sieg. Er hat keinen Fehler gemacht und zurecht gewonnen. Der Platz 2 für Rubens geht auch in Ordnung. Mein Racer des Tages war heute zweifelsohne Kimi Räikkönen. Letztens noch abgeschrieben, ist der fliegende Finne endlich wieder zurück in der Spitze! Sein Teamkollege Felipe Massa rundete die Leistung der Ferrari ab. Ich denke, die Ferraris sind in einigen Rennen wieder ganz dicht dran und werden um Siege fahren. Respekt!

  • Formel 1: Trotz Budget-Streit geht das Rennen weiter


    Der Machtkampf um die zukünftige Formel 1 ist vorerst beendet: Alle aktuellen Teams schreiben sich für 2010 ein. Die Teamvereinigung hat einen Kompromiss gefunden, dem auch der FIA-Chef zustimmt. Laut Zweistufenplan von Mercedes gibt es im kommenden Jahr eine 100 Millionen Euro Grenze.


    2011 wird auf Mosley's Wunsch die Obergrenze auf 45 Millionen Euro herunter gesetzt. Neueinsteiger bekommen technische Unterstützung und Patenschaften von aktuellen Teams. Die Grundforderung, dass neue Teams eine Chance haben Anschluss zu finden, ist somit erfüllt.


    Etwa vier neue Teams werden sich so anmelden. Die Teamvereinigung FOTA möchte weitere Sparmaßnahmen folgen lassen.



    Quelle: shortnews.de

  • Fünf neue Teams in der Formel-1-Saison 2010 eingeschrieben


    Mit Lola, Prodrive, US F1, Campos und Litespeed haben sich jetzt gleich fünf neue Rennställe für die Saison 2010 eingeschrieben. Die Einschreibefrist beim Automobil-Weltverband FIA endete am Freitag (29. Mai).


    Von den aktuell zehn F1-Teams hatte nur Williams seine Meldung frühzeitig abgegeben. Ferrari, McLaren-Mercedes, BMW-Sauber, Brawn, Red Bull, Toyota, Renault, Force India und Toro Rosso zögerten bis zur letzten Minute mit der Meldung für 2010.
    Der britische Chassishersteller Lola könnte nach 13 Jahren ein Comeback in der Königsklasse geben. Überraschend ist auch die Nennung des bislang nur aus der britischen Formel-3-Meisterschaft bekannten Teams "Litespeed".



    Quelle: shortnews.de

  • Kovalainen am Bosporus Freitagsschnellster


    Heikki Kovalainen sicherte sich in einem wenig aufregenden zweiten Training in Istanbul vor Fernando Alonso die Bestzeit - Defekt bei Sebastian Vettel


    (Motorsport-Total.com) - Die Veranstalter in Istanbul rechnen für Sonntag gerade mal mit 20.000 Zuschauern - und im zweiten Freien Freitagstraining wurde trotz des herrlichen Wetters sportlich gesehen nicht gerade die Werbetrommel für ein spannendes Formel-1-Spektakel gerührt. Denn die 90 Minuten lange Session plätscherte ohne allzu viele Positionsverschiebungen über weite Strecken eher langatmig vor sich hin.


    Schnellster war Heikki Kovalainen (37 Runden) im McLaren-Mercedes, der eine Bestzeit von 1:28.841 Minuten aufstellte und damit Fernando Alonso (Renault/35 Runden) um sechs Tausendstelsekunden hinter sich ließ. Alonso war in der ansonsten sehr entspannten Schlussphase der einzige der weiter vorne klassierten Fahrer, der sich noch nennenswert steigern konnte, auch wenn dies am Endergebnis nichts mehr änderte.


    Dritter wurde - nach dem schlechten Vormittagstraining überraschend - Robert Kubica (+ 0,215/35 Runden) im BMW Sauber F1.09 ohne KERS. Dritter der Tageswertung war allerdings Nico Rosberg mit seiner Zeit von heute Morgen. In der zweiten Session handelte sich der Williams-Toyota-Pilot nach 40 Runden 0,416 Sekunden Rückstand ein, womit er Siebenter wurde. Teamkollege Kazuki Nakajima (+ 0,250/37 Runden) landete auf dem starken vierten Rang.


    Kurzer Arbeitstag für Vettel


    Unglücklich verlief die Session für Sebastian Vettel, denn während alle anderen auf über 30 Runden kamen, wurde der Red-Bull-Renault-Pilot mit gerade einmal vier Umläufen Fünfter. Rückstand: 0,361 Sekunden. "Für die Benzinmenge, die er an Bord hatte, war die Zeit wirklich gut", lobte Teamchef Christian Horner, schließlich musste seine Nummer eins die letzte Stunde wegen Verdachts auf Motorschaden zuschauen.


    Vettel hatte schon zu Beginn 25 Minuten verloren, "weil wir über Mittag ein paar Änderungen am Auto vorgenommen haben. Das hat länger gedauert als geplant, aber das wäre halb so schlimm gewesen", so der Deutsche. Als es dann endlich losging, setzte er genau eine schnelle Runde, ehe er in der ersten Kurve langsamer wurde: "Es sieht nicht ganz so gut aus. Wir wissen nicht genau, was es war - entweder Motor oder Getriebe", seufzte Vettel.


    Jarno Trulli (6./+ 0,366/41 Runden) zeigte als Sechster nach dem Monte-Carlo-Debakel einen leichten Aufwärtstrend des Toyota-Teams, das an diesem Wochenende mit einem an den Endplatten eingeschlitzten Heckflügel experimentiert. Apropos Neuerungen: Bei Renault schienen sich einige aerodynamische Modifikationen ebenso leicht bemerkbar zu machen wie der neue Doppeldiffusor des BMW Sauber F1 Teams.


    Heidfeld deutlich hinter Kubica


    Nick Heidfeld (+ 0,709/40 Runden) kam zwar nicht an die Zeit seines Teamkollegen Kubica heran, doch wegen der unglaublich engen Abstände sah sein 16. Platz nach außen wohl schlechter aus, als er in Wahrheit war. Nur die beiden kleinsten Rennställe im insgesamt 20 Mann starken Feld, Force-India-Mercedes und Toro-Rosso-Ferrari, handelten sich mehr als eine Sekunde Rückstand auf die Bestzeit von Kovalainen ein.


    Dennoch sorgte Giancarlo Fisichella (18./Force-India-Mercedes/+ 1,250/38 Runden) für einen der unterhaltsameren Momente, als er wenige Minuten vor Schluss in der Kurvenkombination vor Start und Ziel mit Nakajima eine Meinungsverschiedenheit über die Vorfahrt hatte. Die beiden berührten sich leicht, beschädigten ihre Autos aber nicht - ganz im Gegensatz zu Kovalainen, der auf dem Randstein in Kurve eins ohne Fremdeinwirkung ein Karosserieteil liegen ließ.


    Kovalainens Teamkollege Lewis Hamilton (13./+ 0,594/31 Runden) gehörte zur Riege jener Fahrer, die sich auf der rutschigen Strecke einen Fahrfehler leisteten: Erst drehte er sich nach gut einer halben Stunde in Kurve eins, ein paar Minuten später zeigte er noch eine Pirouette und in der Schlussphase unterlief ihm zum Drüberstreuen noch ein Ausritt. Aber ganz fehlerfrei blieb heute ohnehin fast niemand.


    Extrem knappe Zeitabstände


    "Die Zeiten lagen wohl nur selten enger zusammen. Bis Platz 16 sind es nur knapp über sieben Zehntelsekunden", zog Mercedes-Sportchef Norbert Haug nach den ersten 180 Minuten des Rennwochenendes eine Zwischenbilanz. "Wir waren heute ganz gut unterwegs. Dass Heikki dabei Schnellster war, bedeutet so wenig wie der 13. Platz von Lewis mit weniger als sechs Zehntelsekunden Rückstand."


    Das bisher so dominante Brawn-Mercedes-Team ließ am Freitag seine Muskeln noch nicht spielen: Rubens Barrichello (+ 0,464/35 Runden) schob sich zwar am Ende noch auf den achten Platz nach vorne, aber WM-Leader Jenson Button (+ 0,589/33 Runden) kam nicht über Platz zwölf hinaus. Für Samstag und Sonntag muss das jedoch nichts bedeuten. Positiv: Der BGP 001 scheint die Reifen weniger stark zu verschleißen als etwa der Ferrari.


    Apropos Ferrari: Felipe Massa (11./+ 0,575/38 Runden) und Kimi Räikkönen (15./+ 0,679/33 Runden) konnten zwar vom Klassement her nicht überzeugen, hinterließen aber insgesamt einen ähnlich starken Eindruck wie zuletzt in Barcelona und Monte Carlo. Interessant auch, dass der Unterschied zwischen den zur Verfügung stehenden Reifentypen Soft und Hard von Bridgestone für die meisten Teams nicht allzu eklatant zu sein scheint.



    Quelle: Motorsport-Total.com

  • Sebastian Vettel setzte sic him Qualifying in der Türkei gegen Brawn GP durch und holte seine zweite Saison-Pole.


    Eine schnelle Strecke wie der Istanbul Park sollte Red Bull und Sebastian Vettel liegen - das prophezeite die Konkurrenz bereits am Donnerstag. Am Samstag bestätigte der Deutsche die Vorschusslorbeeren: Vettel setzte sich im Schlagabtausch mit den Brawn-Piloten Jenson Button und Rubens Barrichello um gut ein beziehungsweise zwei Zehntel durch. Platz 4 belegte Vettels Red Bull Teamkollege Mark Webber.


    Als Fünfter meldete sich Jarno Trulli für Toyota zurück in den Top-10. Bester Ferrari-Pilot war nach dem Hoch von Monaco Kimi Räikkönen auf Position 6. Felipe Massa landete direkt dahinter auf Platz 7. Die besten Zehn komplettierten Fernando Alonso, Nico Rosberg und Robert Kubica.


    Allen deutschen Fahrern gelang der Sprung ins Q2, aber nur Vettel und Rosberg meisterten dieses. Nick Heidfeld, Timo Glock und Adrian Sutil scheiterten im zweiten Anlauf. Während Heidfeld als Elfter erst in letzter Sekunde rausflog, hatte Sutil keine Chance auf das Q3. Er kam jedoch bis auf knapp zwei Zehntel an den McLaren von Heikki Kovalainen heran.


    "Am wichtigsten ist, dass wir wieder einen Fortschritt gemacht haben", sagte Heidfeld. "In Monaco waren wir schlecht, aber hier sind wir besser als in Barcelona." Für ihn bleiben WM-Punkte das Ziel. "Schade, dass es nicht für Top-10 gereicht hat." Verantwortlich dafür waren mehrere Punkte: "Beim ersten Schuss haben die Reifen nicht gepasst, dann war ich auf der Outlap im Stau und am Schluss habe ich gemerkt, dass die Reifen nicht richtig da waren."


    Timo Glock fehlten im Q2 sechs Zehntel auf seinen Teamkollegen Trulli. "Am Vormittag hatten wir eine gute Basis gefunden, aber im Qualifying war das Auto auf den weichen Reifen viel nervöser", klagte Glock. "Hinzukam ein leichter Fehler. Da habe ich es weggeschmissen."


    Die Überraschung der ersten Qualifyingsession gab es am Ende des Feldes: Adrian Sutil schaffte den Sprung in die Top15, Lewis Hamilton scheiterte daran. "Wir sind nicht schnell genug", klagte der Brite. "Monaco war eine langsame Strecke, dort war das nicht so schlimm. Diese Strecke ist eher wie Barcelona, hier sieht man wie schnell wir wirklich sind. Ich habe mein Bestes gegeben, mehr kann ich nicht machen."


    Norbert Haug zeigte sich entsprechend enttäuscht. "Ein schlechtes Resultat, das unsere Schwäche in schnellen Passagen offenlegt", sagte der Mercedes-Motorsportchef. "Während wir im letzten Sektor mit langer Gerade und engen Kurven ganz vorne dabei waren, verlieren wir auf dem Rest der Strecke über eine Sekunde."


    Das Qualifying im Überblick


    1. Session
    Zwischenfälle: Piquet Abflug
    ausgeschieden: Hamilton, Piquet, Buemi, Fisichella, Bourdais
    Top-6: Vettel, Button, Barrichello, Webber, Massa, Rosberg


    2. Session
    Zwischenfälle: keine
    ausgeschieden: Heidfeld, Nakajima, Glock, Kovalainen, Sutil
    Top-6: Vettel, Trulli, Button, Massa, Räikkönen, Webber


    3. Session
    Zwischenfälle: Alonso Dreher
    Top-6: Vettel, Button, Barrichello, Webber, Trulli



    Quelle: formel1.de


    Tippspielergebnisse WC 2010
    2. Platz WC-Gesamttippspiel
    2. Platz WC-TNA Tippspiel
    3. Platz WC-Euro- & Indytippspiel
    6. Platz WC-WWE Tippspiel

  • Nachfolgend die Gewichte:


    1. Sebastian Vettel, Red Bull, 649.5
    2. Jenson Button, Brawn GP, 655.5
    3. Rubens Barrichello, Brawn GP, 652.5
    4. Mark Webber, Red Bull, 656
    5. Jarno Trulli, Toyota, 652
    6. Kimi Raikkonen, Ferrari, 658
    7. Felipe Massa, Ferrari, 654
    8. Fernando Alonso, Renault, 644.5
    9. Nico Rosberg, Williams, 660
    10. Robert Kubica, BMW Sauber, 664
    11. Nick Heidfeld, BMW Sauber, 681.5
    12. Kazuki Nakajima, Williams, 680.4
    13. Timo Glock, Toyota, 689
    14. Heikki Kovalainen, McLaren, 665
    15. Adrian Sutil, Force India, 668.5
    16. Lewis Hamilton, McLaren, 696.5
    17. Nelson Piquet, Renault, 689.6
    18. Sebastien Buemi, Toro Rosso, 686.5
    19. Giancarlo Fisichella, Force India, 688.5
    20. Sebastien Bourdais, Toro Rosso, 701


    (Quelle: Formula1.com)


    --------------------


    Sehr gute Leistung von Sebastian Vettel. Hoffentlich kann er morgen an die Qualifying-Leistung anknüpfen.


    Überrascht hat mich Kimi Raikkönen. Obwohl er mehr Gewicht hat als Massa war er vor ihm. Klasse! :)

  • Auch in der Türkei war Jenson Button nicht zu stoppen. Der Brawn-Pilot sicherte sich seinen sechsten Saisonsieg vor Mark Webber und Sebastian Vettel.


    Immer gewann der Pole-Mann beim Großen Preis der Türkei. Immer wenn Sebastian Vettel auf der Pole gestanden hat, hat er auch gewonnen. Beide Serien fanden am Sonntagnachmittag in Istanbul ein Ende. Stattdessen setzte Jenson Button seine Siegserie fort: Im siebten Saisonrennen holte er sich den sechsten Sieg, den vierten in Folge.


    Die Grundlage für den Sieg legte Vettel. Der Red Bull-Pilot kam in der ersten Runde leicht von der Strecke ab und ermöglichte Button so in Führung zu gehen. Danach gab es für den Briten kein Halten mehr. Denn Vettels einzige Chance, das Rennen zu gewinnen, hatte darin bestanden, sich am Start durchzusetzen und sich einen Vorsprung herauszufahren. Dieser Plan war damit gescheitert.


    Und auch Plan B funktionierte nicht - im Gegensatz zu Brawn GP, wo Ross Brawn seinen Piloten in Barcelona mit Plan B und einer umgeänderten Zweistoppstrategie zum Sieg taktierte. Bei Red Bull versuchte man in Istanbul Ähnliches, doch die Aufholjagd mittels einer verzweifelt umgestellten drei Stoppstrategie endete jäh hinter Button, den Vettel nach seinem kurzen ersten Stopp nicht überholen konnte. Zu allem Überfluss fiel er bei seinem zweiten Stopp auch noch hinter seinen Teamkollegen Mark Webber zurück und überquerte die Ziellinie somit nicht als Sieger, sondern als Dritter.


    Rambo Barrichello


    Am Start konnte sich Vettel noch gegen Button behaupten, der ihn erst einige Kurven später nach dem Fehler des Deutschen überholte. Dahinter kam es jedoch zu leichtem Chaos: Rubens Barrichello kam sehr schlecht weg und fiel bis in die zweite Hälfte des Feldes zurück. Jarno Trulli und Nico Rosberg profitierten von den Ausweichmanövern rund um den Brawn-Boliden und überholten die beiden Ferrari von Felipe Massa und Kimi Räikkönen. Der Finne fiel sogar noch weiter zurück und beschädigte sich bei einem Überholversuch seinen Frontflügel.


    Noch mehr Teile flogen vom Frontflügel von Barrichello. Der Brasilianer fuhr mit Schaum vor dem Mund, um den schwachen Start wieder wettzumachen. Das klappte allerdings genauso wenig wie beim Saisonstart in Australien: Runden lang hing er hinter dem KERS-McLaren von Heikki Kovalainen fest. Bei einem überoptimistischen Angriff fuhr er dem McLaren-Piloten ans links Hinterrad und drehte sich. Das gleiche Manöver probierte Barrichello wenig später gegen Adrian Sutil - diesmal nahm jedoch sein Frontflügel Schaden und er musste die Box ansteuern. In Runde 48 gab er das Rennen dann an der Box auf - der erste Ausfall von Brawn GP in dieser Saison.


    Hinter dem Podesttrio Button, Webber und Vettel rehabilitierte Jarno Trulli die schwache Leistung von Toyota aus Monaco mit Platz 4. Auch Nico Rosberg konnte als Fünfter seinen guten Start bis ins Ziel retten und Felipe Massa, Robert Kubica und Timo Glock hinter sich halten. Kimi Räikkönen verpasste als Neunter einen Punkterang.



    Quelle: formel1.de


    Tippspielergebnisse WC 2010
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  • [table="1"]
    [*]Fahrerwertung nach dem Türkei GP
    [/table]
    [table="3"]
    [*]Pos. [*]Fahrer [*]Pkt.
    [*]01 [*]Button, Jenson [*]61
    [*]02 [*]Barrichello, Rubens [*]35
    [*]03 [*]Vettel, Sebastian [*]29
    [*]04 [*]Webber, Mark [*]27.5
    [*]05 [*]Trulli, Jarno [*]19.5
    [*]06 [*]Glock, Timo [*]13
    [*]07 [*]Rosberg, Nico [*]11.5
    [*]08 [*]Massa, Felipe [*]11
    [*]09 [*]Alonso, Fernando [*]11
    [*]10 [*]Räikkönen, Kimi [*]9
    [/table]



    [table=1"]
    [*]Teamwertung nach dem Türkei GP
    [/table]
    [table="3"]
    [*]Pos. [*]Teams [*]Pkt.


    [*]01 [*]Brawn GP [*]96
    [*]02 [*]Red Bull Racing [*]56.5
    [*]03 [*]Toyota [*]32.5
    [*]04 [*]Ferrari [*]20
    [*]05 [*]McLaren [*]13
    [*]06 [*]Williams [*]11.5
    [*]07 [*]Renault [*]11
    [*]08 [*]BMW Sauber [*]8
    [*]09 [*]Scuderia Toro Rosso [*]5
    [*]10 [*]Force India [*]-
    [/table]



    Quelle: formel1.de


    Tippspielergebnisse WC 2010
    2. Platz WC-Gesamttippspiel
    2. Platz WC-TNA Tippspiel
    3. Platz WC-Euro- & Indytippspiel
    6. Platz WC-WWE Tippspiel

  • Formel-1-Saison 2010 - FIA veröffentlicht die Starterliste


    Die FIA hat die Starterliste für die Formel-1-Saison 2010 veröffentlicht. Ferrari ist fest nominiert, BMW, Mercedes, Renault, Toyota und BrawnGP noch nicht endgültig. Es gibt drei neue Teams.


    Ferrari und alle weiteren aktuellen Rennställe stehen auf der offiziellen Startliste für die Formel-1-Saison 2010. Insgesamt hat der Internationale Automobilverband FIA nun 13 Teams benannt. Mit den fünf Teams McLaren-Mercedes, BMW-Sauber, Renault, Toyota und BrawnGP, die unter anderem ihre Bewerbung mit Bedingungen verknüpft hatten, sollen weitere Gespräche geführt werden. Eine Entscheidung soll bis zum 19. Juni 2009 fallen. Neu sind die Teams Campos, Manor und US F1. Die Tatsache, dass Ferrari als fester Bestandteil in der Starter-Liste aufgeführt wird und nicht wie die fünf Teams, die ihre Teilnahme unter Vorbehalt angemeldet hatten, mit einem "Sternchen" gelistet wurde, begründet die FIA mit der von Ferrari eingegangenen Verpflichtung, bis 2012 in der Formel 1 zu starten.



    Quelle: autobild.de

  • Der Wahnsinn: "Piratenserie" ist beschlossen!


    Nach letzten Beratungen der Teamvereinigung FOTA ist die "Piratenserie" beschlossene Sache: Abspaltung der acht Teams

    Unglaublich - es ist tatsächlich passiert! Die Formel 1 wird gespalten. Nachdem die Teams der Vereinigung FOTA bis in die Nacht hinein über das letzte Kompromissangebot von FIA-Chef Max Mosley beraten haben und keinen Konsens fanden, wird die "Piratenserie" kommen. Das gaben das BMW Sauber F1 Team, Brawn, Ferrari, McLaren-Mercedes, Red Bull, Renault, Toro Rosso und Toyota am frühen Morgen bekannt.


    Man habe sich seit der Gründung der FOTA im vergangenen September konsequent für Kostensenkung eingesetzt, hieß es in der Mitteilung der abtrünnigen Teams. Man sei stolz auf die Maßnahmen, die dank der engen Zusammenarbeit der Teams auf den Weg gebracht worden sein. "Vor allem haben die Hersteller den unabhängigen Teams viel Unterstützung zukommen lassen. Einige von diesen Teams wären sonst vielleicht gar nicht mehr im Sport vertreten", schrieb man in der Erklärung.


    Man habe sich für weitere Maßnahmen zur Kostensenkung stark gemacht und der FIA und dem Inhaber der kommerziellen Rechte der Formel 1 das Angebot gemacht, sich bis 2012 an die Königsklasse zu binden. "Die FIA und der Inhaber der kommerziellen Rechte haben allerdings gemeinsam versucht, die FOTA zu spalten", schrieben die acht Teams weiter. "Die Wünsche eines Großteils der Teilnehmer wurden ignoriert. Der Inhaber der kommerziellen Rechte hat außerdem seit 2006 mehrere zehn Millionen Dollar zurückgehalten."


    Die FOTA wolle sich auf keine weiteren Kompromisse einlassen in Bereichen, die als fundamentale Grundwerte der Formel 1 gelten. "Wir haben abgelehnt, unsere Bedingungen der Nennung für 2010 zurückzuziehen. Die Teams haben somit keine andere Alternative als die Vorbereitungen für eine neue Meisterschaft voranzutreiben. Eine Meisterschaft, die die wahren Werte der Teilnehmer und Partner darstellt."


    "Diese Serie wird eine transparente Führung beinhalten, nur ein einziges Reglement haben, neue Teilnehmer akquirieren, den Wünschen der Fans nachkommen und unter anderem günstigere Preise für die Zuschauer, Partner und Teilhaber weltweit bieten", erklärte die FOTA. "Die besten Fahrer, Stars, Marken, Sponsoren, Promoter und Unternehmen, die immer schon mit dem höchsten Level des Motorsports verbunden waren, werden in der neuen Serie vertreten sein."

    Die Reaktion der FIA ließ nicht allzu lange auf sich warten. Der Motorsport-Weltverband veröffentlichte auf seiner Homepage: "Die FIA hat die Erklärung der FOTA zur Kenntnis genommen. Die FIA ist enttäuscht, aber nicht davon überrascht, dass die FOTA nicht in der Lage war, einen Kompromiss zu erzielen. Es ist eindeutig, dass gewisse Teile der FOTA im Zuge der Verhandlungen nie die Absicht hatten, eine Einigung zu erzielen."


    "Die FIA kann kein finanzielles Wettrüsten zulassen und sich ebenfalls nicht die Regeln für die Formel 1 vorschreiben lassen. Die Deadline für die bedingungslose Einschreibung für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 wird heute Abend sein. Die Teilnehmerliste für die Weltmeisterschaft 2010 wird morgen bekanntgegeben", schrieb die FIA.



    Quelle: MSN.de