WrestlingCorner-Interview mit Drake Destroyer

Veröffentlicht am 1. Mai 2017 um 13:30 Uhr von WrestlingCorner in der Kategorie: Europa-News, Intern, Interviews.
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WrestlingCorner.de führte ein Interview mit dem Schweizer Powerhouse Drake Destroyer. In diesem Interview sprach er mit uns über seine Anfänge als Wrestler, seine Lieblingsgegner und wie, bzw. wo er sich seine Zukunft im Seilgeviert vorstellt. Drake Destroyer konnte unter anderem bereits den ehemaligen WWE und Lucha Underground-Star Ezekiel Jackson aka Big Ryck besiegen.

WrestlingCorner.de: Hallo Drake. Erst einmal bedanke ich mich bei dir, dass du dir die Zeit für unser gemeinsames Interview genommen hast.

Drake Destroyer: „Hi Martin, ich danke dir für dieses Interview.“

WrestlingCorner.de: Erst einmal die Frage aller Fragen: Wie kam es dazu, dass du Wrestler werden wolltest, und wie alt warst du damals?

Drake Destroyer: „Also ich habe als kleiner Junge mit Freunden angefangen Wrestling im TV zu schauen. Das war im Jahr 1994. Im Jahr 2007 hab ich mich dann ganz spontan entschieden, nach einer Wrestlingschule zu suchen, und habe sie dann auch gefunden.“

WrestlingCorner.de: Wer waren denn deine Vorbilder?

Drake Destroyer: „Zu meinen Vorbildern aus der Anfangszeit gehören Razor Ramon und Tatanka. Danach kamen Leute wie Triple H., The Rock und eigentlich die meisten Powerhouses.“

WrestlingCorner.de: Du bist ja ein ganz schönes Powerhouse. Wie hältst du deinen Körper so fit und wie oft machst du in der Woche Kraft-Training und wie oft Wrestling-Training?

Drake Destroyer: „Ja das Gym ist für mich ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich bin sicher fünfmal die Woche im Gym. Das Wrestlingtraining kommt im Moment leider ein bisschen zu kurz, aber da ist jetzt etwas in Aussicht.“

WrestlingCorner.de: Rückblickend betrachtet konntest Du in deiner noch kurzen Karriere schon einige hochwertige Titel erringen. In der Schweiz warst Du 2x SCW Heavyweight Champion, 1x SWE Heavyweight Champion, aber auch in Deutschland bist Du amtierender GHW District Champion, sowie EWS Heavyweight Champion.

Was willst du noch in deiner Karriere erreichen? Was für Ziele hast Du? Im letzten Jahr warst du auch bereits einige Male im Seilgeviert der wXw zu sehen. Gibt es zur wXw noch Kontakt? Kann man dich dort demnächst wieder sehen?

Drake Destroyer: „Ja ich hatte schon einiges Gold um meine Hüfte, und es wird ganz sicher auch so weitergehen. Ich bin für jede Liga offen und trete auch für alle an. Denn das ist das, was ich liebe und machen möchte. Betreffend der wXw habe ich dieses Jahr noch Daten, wo ich für diese Liga antreten werde. Für die NEW bin ich auch schon angetreten. Ich glaube es ist klar, dass ich sage, dass mein Ziel die WWE wäre, aber schlussendlich will ich gerne auf der ganzen Welt auftreten und den Leuten zeigen, dass es nicht nur Cesaro aus der Schweiz gibt.“

WrestlingCorner.de: Beim letzten GHW/cOw Event am 22. April konntest du deinen GHW District Titel gegen wXw-Wrestler Kevin Roadster aka Alpha Kevin verteidigen. Gegen wen würdest du als nächstes gerne deinen Titel verteidigen? Gibt es da einen Wunsch-Gegner?

Drake Destroyer: „Mhhh, Ryback hat noch kein Kampf bei der GHW/cOw gehabt, ich bin da!!!“

WrestlingCorner.de: Wie bereits erwähnt bist Du auch EWS Heavyweight Champion. Weißt du bereits gegen wen du als erstes deinen Titel verteidigen musst, oder steht da noch kein Gegner fest?

Drake Destroyer: „Ich habe nur gehört, dass Diablo einen Rückkampf möchte. Aber mir ist es eigentlich egal, wen ich bekomme, ich haue jeden aus dem Weg!“

WrestlingCorner.de: Als aktueller EWS Heavyweight Champion bist du ja jetzt ganz sicher ein fester Bestandteil der Liga. Die Liga, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine aufstrebende Liga zu werden, wird von vielen noch belächelt. Immerhin waren zuletzt du, oder auch Pascal Spalter, der amtierende GWF World Heavyweight Champion, dort zu Gast. Dazu kommt bald Michael Kovac. Wie siehst du das und was hast du in dieser Liga noch vor?

Drake Destroyer: „Ja, die Liga hat den Biss und das Engagement, um etwas zu erreichen. Und mit mir als Champion an der Spitze, machen sie nichts falsch!“

WrestlingCorner.de: Wer war denn bisher dein Lieblings-Gegner? Mit wem hat die Chemie im Ring am besten gepasst, wenn Du so zurückschaust?

Drake Destroyer: „Big Ryck aka Ezekiel Jackson ist ganz klar ein Top-Favorit als Lieblingsgegner. Aber die Liste ist lang…Rhyno, Michael Kovac oder auch Absolute Andy, um mal ein paar Namen bzw. Gegner aus der Vergangenheit von mir zu nennen. Aber ich sag mal “Schlechte” hatte ich keine, es hat mit jedem gut gepasst.“

WrestlingCorner.de: Würdest du auch gerne mal in England bei den dortigen Top Ligen in den Ring steigen? Gab es mal Anfragen für dich? Und in welchen Ligen wird man dich in den kommenden Monaten sehen?

Drake Destroyer: „England ist ganz klar noch ein Ziel von mir und das wird in naher Zukunft auch passieren. Es gab bereits Anfragen, wir konnten uns aber terminlich nicht einigen. Demnächst werde ich ganz klar bei SWE, GHW, EWA, EWS, in der wXw und in einer neuen Liga in Italien zu sehen sein.“

WrestlingCorner.de: Wenn ich jetzt mit der SWE und der wXw die beiden führenden Promotions ihrer Länder nenne…Gibt es einen großen qualtitativen Unterschied zwischen der Schweiz und Deutschland?

Drake Destroyer: „Die SWE ist ja im Vergleich zur wXw noch recht jung, aber dafür ist sie sehr aufstrebend in allen Bereichen. Bei der wXw merkt man halt ganz klar, dass sie bereits eine sehr lange Erfahrung haben.“

WrestlingCorner.de: Zu guter letzt kannst du unseren Lesern gerne mal erklären, warum man mal eine Euro-Wrestling Show live besucht haben sollte.

Drake Destroyer: „Also ganz einfach: Die Leistung der Wrestler ist Top und die Fans sind hautnah mit dabei – und das nicht zu WWE-Preisen, sondern zu familienfreundlichen Preisen. Und ein Foto mit einem zukünftigen oder ehemaligem WWE-Star ist nie ausgeschlossen.“

WrestlingCorner.de: Okay, Drake…Ich wünsche dir alles Gute für deine Zukunft und bedanke mich nochmal bei dir, für deine Zeit für dieses Interview.

Drake Destroyer: „Ich danke dir für das Interview.“

Das Interview führte Martin Mahony für WrestlingCorner.de und die Facebook Wrestling-Gruppe „WWE & Pro Wrestling Inside”.

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